Die Tierrechtsorganisation PETA setzt eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro aus, um den Tod eines Katers in Oberndorf aufzuklären. (Symbolbild) Foto: Patrick Pleul/dpa

Tierrechtsorganisation bietet 1000 Euro für Hinweise auf Täter. Tod eines Katers soll aufgeklärt werden.

Oberndorf - Die Tierrechtsorganisation PETA ist auf das Vergehen gegen das Tierschutzgesetz aufmerksam geworden, das sich zwischen Dienstagabend und Mittwochmittag in Oberndorf im Bereich Schützensteige/Scheffelstraße ereignet hat.

Laut Polizei hatte ein Unbekannter mit einem Luftdruckgewehr auf einen Kater geschossen und ihn so schwer verletzt, das er vom Tierarzt eingeschläfert werden musste. Um den Fall aufzuklären, setzt PETA nun laut Pressemitteilung eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für Hinweise aus, die den Täter überführen. Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei in Oberndorf, Telefon 07423/81 08 10 zu wenden.

Außerdem können sie sich bei der Tierrechtsorganisation direkt melden: Telefon 0711/8 60 59 10, E-Mail whistleblower@peta.de. Dies sei auch anonym möglich, heißt es in der Mitteilung.

PETA fordert härtere Strafen

"Es ist erschreckend, wie häufig brutale Übergriffe auf Katzen verübt werden", sagt Judith Pein im Namen von PETA. "Wir verzeichnen fast täglich Fälle, bei denen die Vierbeiner mit Luftdruckwaffen, Schrot oder Armbrustpfeilen beschossen, mit ätzenden Flüssigkeiten übergossen, getreten oder anderweitig misshandelt werden." PETA fordere harte Strafen für Tierquäler, um eine abschreckende Wirkung zu erzielen. Wer wehrlose Tiere quäle, der schrecke möglicherweise nicht vor Gewalttaten gegenüber Menschen zurück. Tierquälerei sei eine Straftat nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes und könne mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden, heißt es weiter.

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