So sieht das aktuelle Feuerwehrhaus von innen aus. Doch nicht mehr allzu lange, denn die Planungen für den Neubau laufen. Für diesen erhält die Stadt nun 1,3 Millionen Euro aus dem Ausgleichstock. Foto: Menzler

In der zweiten Verteilungsrunde des Jahres wird das Wildberger Projekt in Sulz am Eck mit 1,3 Millionen Euro Fördergeldern bedacht. Die Stadt ist sichtlich froh, denn die Eigenmittel verringern sich durch die Förderung deutlich.

Die Planungen rund um das neue Feuerwehrhaus laufen auf Hochtouren. Für rund 3,175 Millionen Euro will die Stadt das Projekt an einen Totalunternehmer vergeben. Doch nicht nur das sind gute Neuigkeiten für das abgängige alte Haus und die Feuerwehr.

 

Jüngst kam eine gute Nachricht hinzu: Es gibt Fördergelder aus dem Ausgleichstock. In der zweiten Verteilungsrunde des Jahres wird Wildbergs Projekt mit 1,3 Millionen Euro bedacht. Die Stadt hatte ursprünglich nur mit 20 bis 30 Prozent Zuschuss gerechnet. Das wären allerdings nur 780 000 Euro aus dem Ausgleichstock und 120 000 Euro aus der Fachförderung gewesen.

„Umso glücklicher“ ist die Verwaltung nun, insgesamt 1,42 Millionen Euro Fördergelder für den Bau des neuen Feuerwehrhauses in Sulz zu erhalten, erklärt Kämmerer Andreas Bauer auf Anfrage unserer Redaktion. Die 120 000 Euro aus der Fachförderung liegen demnach auch schon vor.

Finanziell keinerlei Spielraum

Bezüglich des Baus gehe es nun wie geplant weiter. Die Stadt versuche im weiteren Planungsstadium die aktuell angedachten Gesamtkosten des Projekts noch zu verringern. Denn: „Die momentane finanzielle Situation bei der Stadt Wildberg lässt keinerlei Spielraum“, erläutert Bauer. Dementsprechend verringern die höheren Zuschüsse den Eigenmitteleinsatz.