An diesem Adventsbasar-Stand gibt es alles, was man aus Stroh kunstvoll basteln kann. Foto: Hella Schimkat

Reges Treiben herrschte auf dem Adventsbasar in Brigachtal. Die Aussteller hatten ein vielfältiges Angebot auf die Beine gestellt.

Zufrieden betrachteten Sandra und Volker Effinger von der Gesellschaft für Altertums- und Brauchtumspflege das rege Treiben vor und im Dorfhaus: Der Adventsbasar konnte schon ein paar Minuten nach der Eröffnung am Samstag als großer Erfolg angesehen werden, und das war erst der Anfang.

 

„Nach dem Samstag kommt der Sonntag und da werden noch mehr Besucher erwartet“, erklärte das Ehepaar im Gespräch mit unserer Redaktion. Am Dienstag habe man mit Helfern mit dem Aufbau der Hütten begonnen, und das waren immerhin 14 Hütten im Außenbereich und sechs Stände im Dorfhaus, so Effinger.

Prächtiger Weihnachtsbaum aufgestellt

Es sei ja nicht so, dass die Hütten bei ihnen auf dem Grundstück parat seien, auch wenn fünf davon dem Verein gehören, diese müssten dennoch aufgebaut werden. Die restlichen Hütten werden aus Donaueschingen und Aasen geholt und müssten ebenfalls aufgebaut werden, betont er.

Die Zipfeldamen servierten heiße Getränke und sorgten für gute Laune. Foto: Hella Schimkat

Die Gemeinde hatte einen prächtigen Weihnachtsbaum rechtzeitig inmitten des zu erwartenden Trubels aufgestellt und beleuchtet, im großen Saal des Dorfhauses stand ein glatter, gezimmerter Weihnachtsbaum, sternförmig um ihn herum waren Tische und Stühle aufgestellt. Hier konnten sich die Besucher bei Kaffee und Kuchen gemütlich niederlassen und noch einmal Kassensturz machen, denn das Angebot an insgesamt 20 Ständen war riesig.

In Handarbeit hergestelltes Angebot

Seit Jahren ist der Adventsbasar der Gesellschaft für Altertums- und Brauchtumspflege bekannt dafür, dass hier ausgesprochen attraktives selbst Gebasteltes, Genähtes, Gezimmertes und auch Gebackenes angeboten wird. Zu Essen gab es einen Stand mit Grillwurst außen, ein Stand mit Kassler innen sowie Kaffee und eine große Kuchen- und Tortentheke, was vollkommen ausreichte.

Um 15 Uhr wurde der Adventsbasar am Samstag eröffnet und wer glaubte, um 15.30 Uhr gebe es noch reichlich Parkplätze, sah sich getäuscht, alle Parkplätze, auch die, die eigentlich keine waren, waren besetzt, der Adventsbasar rappelvoll.

Auswahl auf dem Basar ist riesig

Die Kenner des Basars wussten das und kamen zu Fuß oder schon vor der Eröffnung, das war der eine Grund. Der andere Grund lautet: „Der frühe Vogel ergattert das beste Adventsgesteck oder anderes Selbstgebasteltes“. Die Auswahl war riesig, Gestecke, Weihnachtsplätzchen, selbst gestrickte Strümpfe, Schals, Mützen, Handschuhe, Strohsterne und mehr und alles zu humanen Preisen ließen die Besucher gerne Schlange stehen vor ihrem Lieblingsstand.

Im vom Verein gebauten Holzrundell wirbelten attraktive Damen mit Zipfelmützen: Das waren die „Zipfeldamen“, die Glühwein anboten und das Zipfelgetränk, das war ein heißer Likör mit Gewürzen und einer Zipfelhaube aus geschlagener Sahne: Den galt es auf „ex“ zu trinken, worauf sich wohlige Wärme von der Kehle zum Magen und wieder zurück ausbreitete, passend zum zufriedenen Lächeln, so muss ein Adventsbasar sein.