Das Logo des Leuchtenherstellers Hess ist am ehemaligen Hauptsitz der Hess AG und jetzigem Firmensitz der Hess GmbH Licht + Form zu sehen. Die Hess GmbH Licht + Form ging nach der Insolvenz des Unternehmens aus der AG hervor und wurde mittlerweile vom Leuchtenhersteller Nordeon übernommen. Foto: Murat

Beteiligter Anwalt positiv auf Virus getestet. Kammer ins Homeoffice geschickt. Nächster Termin am 10. November.

Mannheim/Villingen-Schwenningen - Weil einer der beteiligten Anwälte beim Hess-Prozess positiv auf das Coronavirus getestet worden ist, wurde die Verhandlung jäh unterbrochen.

Es wäre Tag vier im großen Wirtschaftsprozess vor der Großen Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts in Mannheim gewesen. Doch noch ehe am Mittwochmorgen die Verhandlung fortgesetzt werden konnte, erreichte die Beteiligten die Nachricht, dass einer der am Prozess beteiligten Anwälte positiv auf das Coronavirus getestet worden sei.

Kammer im Homeoffice

Die Verhandlung wurde deshalb vorerst unterbrochen – der nächste Termin war ohnehin erst für den 10. November vorgesehen. "Unsere Kammer wurde ins Homeoffice geschickt", erläuterte Pressesprecher Sebastian Bröckner gegenüber unserer Zeitung.

Des Weiteren habe das Gericht die Kontaktdaten der während der letzten Prozesstage Anwesenden ermittelt und an das Gesundheitsamt weitergeleitet, das eventuell weitere Schritte veranlassen werde.

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