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Kreis Freudenstadt Schwarzwald-Krimi: Komparse kommt Stars ganz nah

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Dreharbeiten für den neuen Schwarzwaldkrimi des ZDF im Kolstätter Hardt in Freudenstadt. Foto: sb

Kreis Freudenstadt - Am Dienstag beobachten Passanten im Kohlstätter Hardt ein seltenes Schauspiel: Ein Kamerateam des ZDF ist vor Ort. Wer genau hinschaut, erspäht Schauspielprominenz. Unter anderem ist es Max von Thun, der da vor einem schmucken Neubau steht. Ganz offensichtlich entsteht hier gerade ein Film. Doch was genau dreht das ZDF denn da?

Die Antwort lautet: Die ZDF-Crew arbeitet an einem zweiteiligen Fernsehfilm. Arbeitstitel:"Und tot bist Du! Ein Schwarzwaldkrimi". Regie führt Marcus O. Rosenmüller, die Hautprollen spielen Jessica Schwarz und Max von Thun. Gedreht wird seit 10. September, am 15. November soll nach Informationen unserer Zeitung die letzte Klappe fallen. Bis dahin wird das Team 45 Drehorte in und um Freudenstadt abgeklappert haben.

Freudenstädter hautnah dabei

Einer, der hautnah am Set dabei war, ist Markus Kaufmann. Im echten Leben Sicherheitsbeauftragter der evangelischen Heimstiftung und freiberuflicher Trauerredner, ergatterte der Freudenstädter im neuen Schwarzwaldkimi eine Komparsenrolle. Gedreht wurde am Freitag am Ufer des zwischen Baiersbronn und der Schwarzwaldhochstraße gelegenen Ellbachsees. Der Plot: Im Karsee wird die Leiche einer jungen Frau entdeckt. Kaufmann gibt im weißen Ganzkörperanzug einen Gerichtsmediziner.   Von den Dreharbeiten und der Logistik dahinter ist er noch immer beeindruckt. "Das war wie eine Kleinstadt mitten im Wald", schildert Kaufmann die Szenerie. Vom Equipment über die Kostüme bis hin zum Catering sei alles an den abgelegenen Schwarzwaldsee geschafft worden.

Während des Drehs war Konzentration gefragt. Das Team habe unter Zeitdruck gestanden, da gegen Abend Regen angekündigt gewesen sei, erzählt Kaufmann. "Man hat schon gemerkt, dass sie möglichst schnell möglichst viel abgedreht haben wollten." Ganz so zügig ging es dann aber doch nicht. Jede Einstellung, so Kaufmann, sei bis zu 30 Mal wiederholt worden. Schon allein wegen der Wanderer, die immer wieder unbeabsichtigt in die Filmaufnahmen geplatzt seien.

Max von Thun ein "familiärer Kumpeltyp"

Am Ende hatte das Filmteam Glück und blieb fast ganz vom Regen verschont. Lediglich in der letzten Stunde habe es etwas geregnet, erzählt Kaufmann. Die Szene, in der Jessica Schwarz aus dem Wald komme, habe man deswegen intensiver ausleuchten müssen. Markus Kaufmann hat von seinem Ausflug in die Welt des Films unter anderem ein Foto mitgebracht, das ihn mit der Schauspielerin zeigt. Auch mit Max von Thun konnte er sich unterhalten. Den beschreibt Kaufmann als "familiären Kumpeltyp", der seine Frau und seinen fünf Jahre alten Sohn während langer Dreharbeiten vermisse. "Er hat erzählt, dass er nachts extra noch nach München zurückgefahren ist, um seine Familie zu sehen."

"Es war eine große Ehre, dabeigewesen zu sein", meint Kaufmann. Der Freudenstädter hat nach seinem Drehtag Blut geleckt. Seine erste Komparsenrolle soll nicht seine letzte bleiben. Er habe sich vor Ort mit den anderen Komparsen unterhalten und auch Agentur-Adressen ausgetauscht, meint Kaufmann. Wann er sich als Gerichsmediziner im Fernsehen sehen kann? Das ist noch ungewiss. Einen Sendetermin für den Schwarzwaldkrimi hat das ZDF noch nicht bekannt gegeben.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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