In Göllsdorf wurde der Haushaltsplanentwurf vorgestellt. Foto: magele-picture - stock.adobe.com

In Göllsdorf wurde der Haushaltsplanentwurf für 2024 vorgestellt. Es stehen einige Maßnahmen an. Darüber hinaus bereitet die anstehende Kommunalwahl Sorge.

Für Göllsdorf beinhaltet der Haushalt 2024 eine neue Heizung für das Rathaus, Renovierungsarbeiten im Feuerwehrhaus und für die Grundschule am Dissenhorn eine Elektrounterverteilung und den Umbau des Treppengeländers, informierten Fachbereichsleiter Martin Oberstebrink und Tanja Heinz vom Fachbereich, die gemeinsam mit Oberbürgermeister Christian Ruf den Haushaltsplanentwurf in Göllsdorf vorstellten.

 

Auf dem Friedhof soll in der Aussegnungshalle ein barrierefreies WC eingebaut werden. Vorgesehen ist darüber hinaus die Sanierung der Leo-Sandel-Straße. Diese Maßnahme werde zusammen mit der ENRW erledigt. Ruf wies auf die doch angespannte Finanzlage durch stetig steigende Kosten in allen Bereichen, vor allem aber bei der Bildung und Betreuung, hin. Göllsdorf sehe er in allen Bereichen gut aufgestellt. Der Ortschaftsrat stimmte dem Plan 2024 einstimmig zu. Ortsvorsteher Wolfgang Dreher berichtete, dass die in der Mehrzweckhallen-Küche ausgefallen Gerätschaften neu beschafft wurden. Die Kosten würden aus dem laufenden Budget übernommen.

Keine Jugendlichen interessiert

Der Beschluss vom Juli 2022, die Sitze im Ortschaftsrat zu reduzieren, wurde von den Räten wieder aufgehoben. Es bleibt also bei zehn Sitzen im Göllsdorfer Ortschaftsrat. Bedauerlich, dass sich die Kandidatensuche zur kommenden Kommunalwahl „sehr schwierig gestaltet“. Vor dem Bewerberabend hätten zwei Kandidatinnen zugesagt, informierte Dreher. Da sechs Mitglieder des Ortschaftsrates ausscheiden, „fehlen mindesten noch vier“. Auf dem Bewerberabend, zu dem jüngst eingeladen wurde, tauchten dann sieben Interessenten auf. Zwei Frauen und fünf Männer. Leider keine Jugendlichen, bedauerte Dreher.

Alle Personen ab 16 Jahren könnten sich zur Wahl stellen. Einzige Voraussetzung wäre der Wohnort in Göllsdorf. Von den sieben Interessenten konnten aber „immerhin drei Bewerber direkt gewonnen werden“. Der Rest sei noch am Überlegen. „Man muss abwarten und sich in Geduld üben“, sagte Dreher.