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Kälte stresst Pflanzen Bei noch mehr Frost drohen Schäden

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Obstbäume, aber auch Wein oder nicht abgedeckte Erdbeeren sind bei Frost besonders gefährdet. Foto: dpa

Region - Temperaturen weit unter Null haben in der Nacht auf Montag frühblühende Pflanzen gefährdet. Die Landwirte im Kreis Rottweil vermelden keine Schäden - zumindestens noch nicht. Im Schwarzwald-Baar-Kreis ist indes noch nicht klar, ob die Landwirtschaft bereits gelitten hat.

"Einen Frost vertragen die Pflanzen meistens. Die nächste Nacht ist jetzt entscheidend", erklärt Manfred Haas, Vorsitzender des Kreisbauernverbands Rottweil. Bislang seien die Landwirte allerdings zuversichtlich, da Meteorologen angekündigt hätten, dass es wieder wärmer werde. Außerdem habe etwa der Mais noch nicht ausgeschlagen - unter der Erde sei das Gewächs weniger gefährdet. Heikler sei da die Situation für die Obstbäume.

Seit Tagen nachts kritische Werte

Das meint auch Agrarmeteorologe Hans-Helmut Schmitt. Obstbäume, aber auch Wein oder nicht abgedeckte Erdbeeren, seien bei Frost besonders gefährdet. "Es war knapp", meint Schmitt. Schon seit Tagen gebe es nachts "wirklich kritische Werte" für Pflanzen. Allerdings gehörten die Regionen, in denen es am Wochenende besonders kalt war, nicht zu den Hauptanbaugebieten. In den Regionen, wo die Natur besonders weit sei - etwa entlang des Rheins, sei es frostfrei geblieben. "Es wird vereinzelte Schäden gegeben haben, aber nichts Gravierendes", sagte Schmitt.

Es wäre möglich, dass Streuobstwiesen unter der Kälte gelitten haben, erklärt indes Oliver Maier, Bezirksgeschäftsführer Donaueschingen vom badisch-landwirtschaftlichen Hauptverband (BLHV). Ihm sei jedoch noch nichts gemeldet worden. Frost gebe den Pflanzen ferner "immer Mal einen Dämpfer“.

Kaltluftvorstöße Anfang Mai nicht unüblich

Die tiefsten Temperaturen wurden in Merklingen (Alb-Donau-Kreis) auf der Schwäbischen Alb gemessen, wie der Deutsche Wetterdienst sagte. Am Boden - gemessen fünf Zentimeter über der Erde - fiel das Thermometer in der Nacht auf minus 8,1 Grad. Auf zwei Metern Höhe war die Luft immer noch minus 5,2 Grad kalt.

Solche "Kaltluftvorstöße" Anfang Mai seien "nicht unüblich", sagte Meteorologe Robert Hausen. "Wir sind nur verwöhnt, weil es schon so warm war."

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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