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Horb Mord in Nordstetten: Urteil erwartet

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Die beiden Angeklagten beim Prozessauftakt: Wird Mohammed O. (im Hintergrund) zur lebenslangen Haft bei besonderer Schwere der Schuld verurteilt? Die Anwälte von Iyad B. (verdeckt das Gesicht), Wido Fischer (im Vordergrund, links) und Kristian Frank (rechts) fordern eine Bewährungsstrafe für ihren Mandanten. Foto: Ganswind

Horb - Im Prozess um einen Mord an einem 57-Jährigen in Horb-Nordstetten wird am Mittwoch das Urteil vor dem Landgericht Rottweil erwartet. Zwei Angeklagten wird gemeinschaftliche räuberische Erpressung mit Todesfolge vorgeworfen, bei einem der Angeklagten in Tateinheit mit Mord, bei dem anderen mit Totschlag durch Unterlassen. Die 29 und 33 Jahre alten Angeklagten sollen im November 2018 in die Wohnung des Opfers eingedrungen sein und Geld erpresst haben. Dann soll der Geschäftsmann von dem jüngeren Angeklagten erwürgt worden sein.

Der ältere Angeklagte kam den Ermittlungen zufolge durch eine nicht abgeschlossene Tür in die Wohnung des Mannes und forderte Geld. Der 57-Jährige erklärte sich demnach nach kurzer Gegenwehr bereit, ihm Bargeld zu geben.
Der jüngere Angeklagte - ein Syrer und Bekannter des Opfers - soll, weil er nicht erkannt werden wollte, nicht sofort mit in die Wohnung gegangen sein, sondern sei später nachgekommen. Der Geschäftsmann soll den Männern 3000 Euro gegeben haben. Den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft zufolge erwürgte der 29-Jährige den Mann, um nicht mit dem Raub in Verbindung gebracht zu werden. Der zweite Angeklagte - ein staatenloser Palästinenser - soll dabei zugesehen haben.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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