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Horb a. N. Hochbrücke: B 32-Auffahrt nimmt Gestalt an

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Ein Schwerlastkran hat auf der Baustelle bei Nordstetten Brückenteile eingepasst. Damit nimmt der erste Bauabschnitt der Hochbrücken-Baustelle Formen an. Foto: Tischbein

Horb-Nordstetten - Bei der Baustelle an der Einfahrt nach Nordstetten - auch Nordstetter Ohr genannt - rückten am Mittwoch mehrere Tieflader mit fünf Bauteilen für die Brücke über die Bundesstraße 32 sowie ein Schwerlastkran an. Fünf Betonbauteile mit mehr als 40 Tonnen waren es, aus denen die Brücke über die B 32 zusammengesetzt wurde, über die später die Auffahrt von Nordstetten auf die Hochbrücke in Richtung Horb verläuft.

All diese Arbeiten gehören noch in den ersten Bauabschnitt, der im November vergangenen Jahres startete. Der Bauabschnitt (BA) beinhaltet den Neubau der Brücke am Knoten B 32/L 396 bei Nordstetten und die Herstellung von Stützwänden mit aufgesetzten Lärmschutzwänden in Verlängerung der Brückenwiderlager. Bis November sollen diese Arbeiten zum Abschluss gebracht werden, teilt das Regierungspräsidium (RP) mit. Die Maßnahmen an sich würden voll im Zeitplan liegen.

Nachdem die Brückenteile nun eingepasst wurden, werden untere anderem Brückengesims, Abdichtung der Brücke, Geländer und die restlichen Stützwände hergestellt. Nach Abschluss der Arbeiten bleibe die vorhandene Verkehrsführung bestehen, bis der zweite BA ausgeführt sei, so das RP.

"In einzelnen Bauphasen wird es zu Vollsperrungen kommen"

Beim zweiten Abschnitt stehen Erd- und Straßenbauarbeiten an sowie die Herstellung der weiteren Bauwerke auf der Nordstetter Seite. Zudem werden Stützwände, Lärmschutzwände und Lärmschutzwälle errichtet. "In einzelnen Bauphasen wird es zu Vollsperrungen kommen", heißt es vom RP. Detaillierte Angaben über den Bauablaufplan seien derzeit noch nicht möglich. Um Erkenntnisse über den Baugrund und eventuelle Hohlräume zu erhalten, werden vor Ausführung des zweiten Bauabschnitts zudem Abtragungen des Bodens vorgenommen. Diese Vorarbeiten sollen planmäßig unter Aufrechterhaltung des Verkehrs ausgeführt werden, teilt das RP mit.

Im dritten Bauabschnitt ist die Herstellung der Hoch- beziehungsweise Talbrücke vorgesehen. Dafür seien noch zusätzliche Aufschlussbohrungen an den Stützenstandorten und an den Hilfsunterstützungen erforderlich, die noch gemacht werden müssen. "Bei planmäßigem Verlauf dieser Untersuchungen können das europaweite Ausschreibungsverfahren und die bauliche Umsetzung im nächsten Jahr starten", so das RP.

Der vierte Bauabschnitt beinhaltet den Erd- und Straßenbau sowie die Herstellung von Hangsicherungsmaßnahmen und Stützwänden auf der Seite "Rauschbart". Die Rodungsarbeiten seien abgeschlossen. Geologische Untersuchungen und Vermessungsarbeiten als Grundlage für die erforderliche detaillierte Ausführungsplanung sind noch in Arbeit, heißt es vom RP. Die Ausschreibung dieser Leistungen und der Start für die bauliche Umsetzung sind ebenfalls im nächsten Jahr vorgesehen.

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