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Horb a. N. 26-jähriger Gemeinderat mit vielen Ideen

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Er hat Zukunftspläne für Horb: FD/FW-Gemeinderat Michael König. Foto: Lück

Horb - Jetzt geht es richtig los, freut sich Michael König. Denn: Der frischgewählte Gemeinderat ist gut im Gremium angekommen, wie er sagt. 26 Jahre, Unternehmer. Und sicherlich ein Fitness-Schub für den Gemeinderat!

Mit seinem Vater Alexander König und seinem Bruder Patrick leitet er das gleichnamige Fitness- und Gesundheitszentrum in der Kaserne. Michael: "Mein Bestreben ist nicht nur, an der Bank zu arbeiten, sondern auch die Zukunft des Unternehmens zu gestalten. Mit 17 Physiotherapeuten, zwei Ergotherapeuten und einer Logopädin haben wir es geschafft, unser Unternehmen erfolgreich aufzubauen. Wir haben schon jetzt keinen Raum mehr - und damit haben wir die Räumlichkeiten des von uns gekauften Gebäudes innerhalb von drei Jahren gefüllt."

Da muss man natürlich immer dran bleiben - bei der Kundenzufriedenheit, der Qualität und den Zahlen. Michael: "Eins meiner Hauptaugenmerke ist das Personal. Ich kümmere mich um die Ablaufstrukturen, um Vermietungen und das Marketing!"

"Mir liegt Horb am Herzen"

Und was bringt dieser Unternehmerblick auf die Politik? König: "Mir liegt Horb am Herzen. Wir brauchen mehr Wohnraum - in der Kernstadt, auf dem Hohenberg und in den Stadtteilen. Dazu gehört, dass man die Gegend besser vermarktet. Horb hat so einige Projekte, die sich für Investoren lohnen. Aber die Frage ist: Kann die Stadt nicht selbst mit Gewinn investieren? Welche Möglichkeiten gibt es, im Wohnungsbau selbst aktiv zu werden? Wir brauchen unbedingt mehr neue Einwohner. Und ich denke, Horb ist ein guter Standort - zwischen Bodensee, Tübingen, Stuttgart."

Der Unternehmerblick. Das heißt für Michael König aber auch Verantwortung. Bei den Vereinen beispielsweise. Der FD/FW-Gemeinderat: "Ich habe lange beim ASV Volleyball gespielt. Ich finde es schade, was mit einigen Vereinen passiert. Ich denke, das kann nicht nur alleine an der Stadt liegen. Die Stadt unterstützt die Vereine, doch vom Kern her müssen die Impulse von einem selbst kommen - man kann die Verantwortung nicht abgeben!"

Horb soll 1000 neue Einwohner bekommen

Michael Königs Ziel: Horb soll 1000 neue Einwohner bekommen. Durch ein mehr an Wohnraum. Allerdings: Durch die Bürgerinitiative "Hau und Holzwiese" - die sich gegen das geplante Gewerbegebiet in Ahldorf wendet - ist das Thema Flächenverbrauch auch ganz oben in der politischen Diskussion. König: "Ich sehe das so: Wenn man keinen Platz für neues Bauland hat, ist es schwer, neue Einwohner und Gewerbetreibende für Horb zu gewinnen und gleichzeitig als Stadt zu wachsen. Wir sollten uns da nicht selbst im Weg stehen. Trotzdem sollte es eine Synergie zwischen Natur und Entwicklung geben. Denn die schöne Natur ist bei uns auch ein Standortfaktor."

Was ist Königs Meinung zum geplanten Gewerbegebiet in Ahldorf? "Eine abschließende Meinung habe ich mir dazu noch nicht gebildet. Ich finde aber, man sollte sich beim Gewerbe nicht primär auf Ahldorf konzentrieren, sondern auf die Flächen, die wir noch haben. Wie beispielsweise Heiligenfeld. Dieses Gewerbegebiet muss zuerst optimiert werden. Auch in Mühringen muss man immer wieder dranblieben und schauen, ob man dort mögliche Gewerbeflächen ausweiten kann."

Mehr Einwohner. Das heißt für König auch: Einen besseren Nahverkehr. Der Jung-Gemeinderat: "Wir müssen den öffentlichen Nahverkehr weiter verbessern. Die Verbindungen nach Tübingen, Rottweil, Singen und Stuttgart sind für Horb extrem wichtig. Ich denke, die nächste Aktion sollte sein, dass Horb in den Verkehrsverbund Stuttgart hineinkommt, so wie Ergenzingen. Das dürfte sich sicherlich auf lange Sicht positiv auf die Ticketpreise auswirken und verspricht eine Verbesserungen der Verbindungen. Das wäre aus meiner Sicht ein sinnvolles ökologisches Denken!"

"Uns sind die Parteigrenzen nicht so wichtig"

Mit Michael König (26), Simon Jung (24, Bürger im Mittelpunkt), Luis Schneiderhan (18, OGL) kann es zum ersten Mal einen "Jugend-Pakt" geben. Nicht zu vergessen: Die "Mini-Rocker" Benjamin Breitmaier (SPD), Viviana Weschenmoser (SPD) und Königs FD/FW-Kollege Jan Straub. Und man hat auch schon zusammen ein Bier getrunken.

König: "Ich denke, uns sind die Parteigrenzen nicht so wichtig. Die Chemie stimmt - das sind angenehme Menschen. Ich denke, uns Jungen ist das Parteidenken nicht wichtig. Es ist eigentlich auch egal, wer zuerst einen Antrag stellt. Insgesamt ist mein Eindruck, dass es Sympathien quer über alle Fraktionen gibt. Mir ist wichtig, dass Horb so schnell wie möglich weiterkommt. Denn man wird an seinen Ergebnissen gemessen!"

Und was kann das sein? König: "Ich denke, Horb braucht etwas, was allen Spaß macht. Das muss nicht unbedingt etwas sein, das es überall gibt. Ich bin oft in Städten unterwegs und denke mir: Das hat man noch nicht gesehen. Horb fehlt das. Daran müssen wir arbeiten."

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