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Grosselfinger Haibergschule Förderverein baut Hausaufgabenbetreuung aus

Von
Mia-Marie malt schon fleißig Mandalas aus.  Foto: Dehner

Hausaufgabenbetreuung wird an der Hainburgschule immer donnerstags angeboten – und nun hat der Förderverein sogar eine dritte Betreuerin eingestellt. Doch wie lange werden die finanziellen Mittel des Vereins dafür ausreichen? Lesen Sie mehr dazu in unserem (SB+)Artikel.

Grosselfingen - Hausaufgabenbetreuung? Ist normalerweise ganz kompliziert. Bis alle Formulare ausgefüllt sind, alle Behörden überzeugt sind – das kann dauern. 2010 hat sich daher der Förderverein der Hainburgschule gegründet, der die Hausaufgabenbetreuung kurzerhand selbst organisiert hat. Außerdem entstand so auch die Möglichkeit, Spendenbescheinigungen auszustellen. Mit den Spenden werden unter anderem die Betreuerinnen finanziert, die den Kindern bei den Hausaufgaben behilflich sind.

Vier Gruppen

Wegen Corona hat der Förderverein nun gar eine dritte Betreuerin eingestellt – bisher waren es nur zwei. Der Grund dafür? Die räumliche Trennung, wie Daniela Dehner, Vorsitzende des Fördervereins erklärt. Die Kinder lernen nicht mehr gemeinsam, sondern werden aufgrund der Pandemie in separaten Räumen untergebracht. Drei Gruppen betreut der Förderverein und eine weitere das Haus Nazareth. Die ›Mitarbeiter‹ des Vereins arbeiten auf Basis eines Honorars.

80 Mitglieder

Und obwohl die Ausgaben daher steigen, brechen viele Einnahmequellen weg. So etwa Stände auf dem Weihnachtsmarkt, Sommermarkt und Herbstmarkt. Auch das Schulfest entfällt wegen Corona. Dehner zur finanziellen Situation: "Dieses Jahr und nächstes Jahr kriegen wir es gestemmt." Ein gewisses Polster sei noch vorhanden.

Die Mitgliedsbeiträge sind bei einem Jahresbeitrag von nur 20 Euro überschaubar. Den Beitrag können Mitglieder entweder für Kindergarten oder Hainburgschule oder für beide Einrichtungen einbringen. Derzeit zählt der Verein 80 Mitglieder.

Eine besondere Aktion

Und auch wenn dieses Jahr keine Weihnachtsmärkte stattfinden, hat sich der Förderverein schon etwas Originelles als ›Ersatz‹ einfallen lassen: "Wer hat Lust, in der Adventszeit in Grosselfingen an seinem Haus ein Fenster, den Hauseingang oder den Garten besonders schön, festlich oder einzigartig zu schmücken und möchte, dass sich auch andere daran erfreuen können?", fragt Dehner. Der Schmuck sollte von der Straße aus gut sichtbar sein. Der Förderverein denkt dabei beispielsweise an geschmückte Vorgärten, Bäume, Schlitten oder selbst gemalte Mandalas an Fenstern.

Vier Stationen

Wie Dehner berichtet, soll damit ein "Licht in diese schwere Zeit" gebracht werden. Der selbst gebastelte Schmuck will Dehner in eine Landkarte eintragen, sodass Interessierte bei einem corona-konformen Spaziergang ab dem ersten Advent von Ort zu Ort gehen können. Dehner: "Je mehr mitmachen, desto mehr gibt es zu entdecken, und desto schöner wird Grosselfingen leuchten."

Außerdem plant der Förderverein an den vier Adventssonntagen jeweils Weihnachtsstationen. Jeden Advent kommt eine Station dazu, die ebenfalls auf dem Plan verzeichnet werden – doch wie diese genau aussehen, hat Dehner noch nicht verraten wollen, schließlich soll es eine Überraschung sein. Wie sie im Gespräch jedoch vermittelt hat, sollen diese Stationen detailreich verziert sein.

Viele Geschenke

Damit nicht genug: Auch ein Quiz ist in diese Aktion integriert. Wie Dehner erklärt, steht dieses dann auf der Rückseite des Dorfplans. Da können die Kids beim Spaziergang beispielsweise die Frage beantworten, wie viele Fenster an der Bruderschaftsstraße weihnachtlich geschmückt sind. Alle, die mitmachen erhalten ein Geschenk – und auch dieses soll eine Überraschung werden.

Wer an der Aktion teilnehmen will, meldet sich per E-Mail bis zu diesem Sonntag, 22. November, an foerderverein-hainburgschule@web.de an. Der Förderverein sammelt alle Teilnehmer, die mitmachen möchten, und erstellt einen Weihnachts-Dorfplan, damit jeder weiß, wo es im Dezember besonders Weihnachtsfenster zu entdecken gibt.

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