Die Liste „Wir sind Albstadt“ (WSA) steht vor der SPD auf dem Wahlzettel bei der Gemeinderatswahl.
Das war das einzige wirklich neue Ergebnis der Sitzung des Gemeindewahlausschusses unter dem Vorsitz des Ersten Bürgermeisters Udo Hollauer am Montagabend: Acht Listen treten in der Reihenfolge CDU, Freie Wähler, Bündnis ’90/Die Grünen, WSA, SPD, FDP, Z.U.G. und FLZ an – das Kürzel steht für die Freie Liste Zollernalb, die mit den drei Kandidaten Uwe Jablonski, Thomas Heinzelmann und Andreas Leiprecht ins Rennen geht. Ob WSA oder SPD, derzeit mit je vier Sitzen im Gemeinderat, weiter vorne stehen, musste das Los entscheiden – Hollauer war die „Glücksfee“.
220 Kandidaten treten an – darunter 70 Frauen
Die Wahlberechtigten stimmen am 9. Juni über acht Listen mit 220 Personen, davon 70 Frauen und 150 Männer ab. Sechs EU-Bürger treten an und zwei 16- respektive 17-Jährige, was erstmals möglich ist. 4207 EU-Bürger dürfen mit abstimmen. Für die Ortschaftsräte treten an: In Burgfelden die Liste 1, in Laufen die Listen „Miteinander für Laufen 1“ und „Miteinander für Laufen 2“, in Lautlingen die Liste „Lautlingen, fit für die Zukunft“, in Margrethausen „Engagierte Bürger“ und „Aktive Bürger“, in Onstmettingen die „Freien Wähler Albstadt“ und die CDU, in Pfeffingen die „Freie Liste“ und die „Unabhängige Liste“.
In Burgfelden und Lautlingen ist Kür erlaubt
Weil in Burgfelden und Lautlingen nur jeweils eine Liste antritt, dürfen Wähler dort auch andere Kandidaten auf den Stimmzettelschreiben. In den anderen Stadtteilen gilt die Verhältniswahl zur Bestimmung der neuen Ortschaftsräte, deshalb ist das dort nicht möglich.
Alle Beschlüsse im Gemeindewahlausschuss sind einstimmig gefallen.