Stefanie Körner hat sich auch auf Youtube einen Namen gemacht. Jeden Sonntag nimmt sie ihre Fans mit in den Garten. Foto: Körner

Das Landhaus Ettenbühl ist in den vergangenen fünf Jahrzehnten vom Bauernhof zum Landschaftsgarten im englischen Stil gewachsen. Nicht nur der Klimawandel stellt die Eigentümerin Stephanie Körner Tag für Tag vor große Herausforderungen.

Das Leben von Stefanie Körner ist ein ständiger Kreislauf von Säen, Wachsen, Erblühen, Ernten und Vergehen. Die enge Beziehung zu ihrem Garten hat sie wachsam gegenüber der Natur und auch gelassen werden lassen – auf dem sieben Hektar großen Areal des Landhauses Ettenbühl „brennt’s“ immer irgendwo – und in einer anderen Ecke strahlt eine Rose besonders schön.

 

Mit Gartenvirus infiziert

„Ettenbühl“ in Bad-Bellingen-Hertingen im Markgräflerland war ursprünglich das Elternhaus von Stefanie Körner. „Hier durfte ich gemeinsam mit meinen Geschwistern die Natur genießen und auch meine Strafarbeiten ableisten“, erzählt die Unternehmerin mit einem Lächeln. Das Anwesen ist mit ihr gewachsen: vom einfachen Bauernhof mit Weideland zum Reiterhof und schließlich zu einem Landschaftsgarten im englischen Stil.

Andere Lebenspläne

Den Grundstein legte Anfang der 1970er-Jahre ihre Mutter Gisela Seidel. „In ihr hat sich früh das Gartenvirus festgesetzt“, erinnert sich die Tochter. „Solange ich denken kann, gärtnert sie.“ Ihre private Gartenleidenschaft wuchs und wuchs, und eines Tages war die Anlage so umfangreich, dass sie einen „professionellen Schnitt“ benötigte, um sie in Form und „blühfreudig“ zu halten. Und da kam Tochter Stefanie ins Spiel. Ende der 1990er-Jahre stand der Entschluss fest, dass das Landhaus für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll. „Ich arbeitete damals als TV-Redakteurin in München, hatte eigentlich andere Pläne für mein Leben.“ Doch je mehr sie sich mit der Neuausrichtung beschäftigte, desto mehr steckte sie sich mit dem mütterlichen „Gartenvirus“ an.

Englischer Lebensstil

Stefanie Körner holte sich Anregungen in den weitläufigen Parks in England. Rosen spielen ab jetzt die Hauptrolle. John Scarman, der englische Rosenzüchter und Gärtner, prägte mit seiner Expertise die Geschichte des Landhauses mit – und mit ihm hält auch der englische Lebensstil Einzug. Teatime, Whisky-Tasting, Garden Picknick – die Gäste lassen sich gerne auf die Reise mitnehmen und kommen nach Bad Bellingen längst nicht mehr nur, um die mehr als 1000 erprobten Rosensorten zu bestaunen. „Besucher möchten hier ihre Seele baumeln lassen.“

Zum Konzept gehören fortan eine Gärtnerei, ein Laden, ein Restaurant, weitere Gartenzimmer, eine Rosenmanufaktur, eine Gartenschule und schließlich auch ein Online-Shop. „Wir waren unserer Zeit voraus“, sagt Stefanie Körner. Heute sind in der Saison bis zu 70 Mitarbeiter beschäftigt.

16 000 Follower

Mit Corona änderte sich auch der Takt im Landhaus Ettenbühl. Um den Kontakt zu den Gästen nicht abreißen zu lassen, stellte sich Stefanie Körner – bislang die Macherin im Hintergrund – vor die Kamera. Auf ihrem YouTube-Kanal gibt sie wöchentlich Gartentipps, nimmt ihre Zuschauer mit auf die Reise durch das Rosenparadies, gibt Einblicke in die Versuchsbeete oder zeigt, was es im Kräuterbeet zu tun gibt. Mehr als 16 000 treue Follower hat sie bereits. Aufgrund ihrer Erfahrung sagt sie: „Der Klimawandel stellt uns alle vor neue Herausforderungen. Aber gewusst wie, findet man auch dafür die richtigen Pflanzen. Denn ein Steingarten kann nicht die Lösung sein.“ www.landhaus-ettenbuehl.de

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