Holzhausensens sportlicher Leiter und Cheftrainer Karsten Maier (Mitte) mit seinen beiden Neuzugängen Lukas Foelsch (links) und Max Bisinger. Foto: Haag

Zwei Neuzugänge und 16 arrivierte Kräfte sind beim Trainingsauftakt des FC Holzhausen in Renfrizhausen dabei. Doch dann fehlt es an Licht. Ein schlechtes Omen?

Der FC Holzhausen ist in die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte eingestiegen, und das erste angesetzte Training von Holzhausens Sportlichem Leiter und Cheftrainer Karsten Maier verlief dabei nicht ganz nach Wunsch.

 

Notgedrungen erst mal laufen

Das Flutlicht auf dem Renfrizhausener Kunstrasenplatz streikte, und so mussten auch die beiden Winterneuzugänge Lukas Foelsch von der TSG Balingen und Max Bisinger notgedrungen erst einmal eine Laufeinheit mit ihren neuen Mannschaftskameraden absolvieren.

Insgesamt hatten sich 16 Feldspieler und zwei Torleute zu ersten anberaumten Trainingseinheit in Renfrizhausen eingefunden. Eine Reihe von Spielern konnte die erste Trainingseinheit nach den Triumphen in der Halle nicht absolvieren. Grippegeschwächt hatten sich Kevin Müller, Fabio Pfeifhofer und Lars Cerwonka abgemeldet.

Viele Verletzte und Kranke

Oliver Gratwohl, der Spieler-Co-Trainer, fehlte ebenfalls, da er in der Winterpause an der Leiste operiert wurde. Enrico Huss wird nach seinem Kreuzbandriss in dieser Saison kein Spiel mehr absolvieren. Julian Oberle hat sich beim Hallenturnier in Nagold eine Bänderverletzung zugezogen.

Ein unbeschriebenes Blatt

Von den Neuen ist Max Bisinger ein relativ unbeschriebenes Blatt. Bisinger spielte in der Jugend für die SG Empfingen, ehe es ihn für das Studium über den Teich nach Amerika verschlug. Der aus Heiligenzimmern stammende 24-Jährige studierte und spielte zuletzt für die Concordia University in der College-League.

In Holzhausen ist Bisinger allerdings schon bekannt, denn er er trainierte in den Semesterferien bereits regelmäßig beim Oberligisten und hinterließ dort offensichtlich einen guten Eindruck. Der 1,86 Meter große Innenverteidiger kann dabei auch die Außenpositionen in der Abwehr spielen und sieht sich gewappnet für die Oberliga. „Wenn ich es mir nicht zutrauen würde, in der Oberliga zu bestehen, wäre ich nicht hier. Das Niveau im College Fußball ist schon auch mit dem hier in der Oberliga vergleichbar.“

Der Königstransfer

Der zweite Neuzugang Lukas Foelsch ist der Königstransfer für den FC Holzhausen in der Winterpause und ein absoluter Führungsspieler.

Der 36-Jährige, der bis auf zwei Jahre beim VfR Aalen seine ganze Laufbahn für die TSG Balingen gespielt hat, dürfte mit seiner großen Erfahrung noch wichtig werden im Abstiegskampf für den FC Holzhausen. Karsten Maier freut sich auf die beiden. „Beide haben ihre Qualitäten, und wir hoffen natürlich, dass sie uns so schnell wie möglich auf dem Platz weiterhelfen werden.“

Erster Test am 30. Januar

Vorerst, so Maier sind keine weiteren Neuzugänge in der Pipeline. Das erste Testspiel bestreitet der Oberligist am Dienstag, den 30. Januar, um 19.30 Uhr gegen den VfL Nagold. Am 24. Februar trifft der FC Holzhausen im ersten Pflichtspiel nach der Winterpause zu Hause auf den SSV Reutlingen, der sich ebenfalls im Abstiegskampf befindet. Das wird gleich eine richtungweisende Partie.