Jochen Strobel, Anna-Lena Wittlinger und Marco Da Ros (von links) stehen auf der umlaufenden Dachterrasse – oberhalb des Marktplatzes werden sie das neue Restaurant betreiben. Foto: Maier

Für zwei der neuen Mieter des Hauses "Frie48" neben der Balinger Stadtkirche kommt die Fertigstellung nun doch nicht so schnell wie gedacht. Allerdings dürften sie die im Erdgeschoss geplante Lounge-Bar sowie die im Dachgeschoss vorgesehene Gastronomie derzeit wegen Corona ohnehin noch nicht eröffnen.

Balingen - Umso mehr fiebern Felice und Enzo Di Lucia sowie Alessio Valentini, die hinter der Bar im Parterre sowie den Appartements im ersten Obergeschoss stehen, sowie Marco Da Ros, Jochen Strobel und Anna-Lena Wittlinger, die Macher des Restaurants ganz oben, nun dem Sommer entgegen. Wenn alles gut läuft, sind dann nicht nur die Bau- und Modernisierungsarbeiten soweit fertig, sondern auch die Corona-Pandemie ist soweit im Griff, dass sie für Gäste da sein können.

Von außen betrachtet sowie im Innern des in Balingen als Schneider-Haus bekannten Gebäudes hat sich bereits einiges getan, sichtbarstes Zeichen ist die neugestaltete Fassade. Maßgeblicher Motor der Modernisierung des Gebäudes ist Wolfgang Pupke. Er ist Betreiber von Pro Optik sowie Geschäftsführer der "Frie 48" GbR (benannt nach der Adresse Friedrichstraße 48), die 2019 das Gebäude erworben hat. Das Optikergeschäft hat sich mittlerweile vom Erd- ins erste Obergeschoss erweitert.

Ebenfalls im Erdgeschoss öffnen wird die Lounge-Bar der Brüder Di Lucia und von Valentini, die zudem die Appartements darüber betreiben werden. Hochwertige italienische Lebensmittel wollen sie dort nicht nur verkaufen, sondern auch zubereiten – dies für Gäste im Innern des Gebäudes ebenso wie auf der Terrasse, die neben dem neuen, zur Stadtkirche hin gelegenen Hauseingang entstehen wird. Die fünf Appartements, zwei davon mit Küche, planen sie "individuell und hochwertig", sagt Felice Di Lucia, der in Balingen an der Friedrichstraße bereits ein Mode- und ein Einrichtungsgeschäft betreibt. Gedacht sind diese als Unterkunft oder längerfristig anzumietender Wohnraum etwa für Geschäftsreisende oder Touristen.

Die Gastronomie im zweiten Obergeschoss soll nach Angaben von Marco Da Ros, der mit seiner Familie daneben das Eiscafé Vivaldi betreibt, und Jochen Strobel sowie Anna-Lena Wittlinger eine "feine Adresse" mit "cooler Atmosphäre" werden. Eine prima Sicht werden die Gäste von der umlaufenden Dachterrasse aus haben.

Im zweiten Obergeschoss ansiedeln werden sich zudem der Balinger Rechtsanwalt Dirk Sauer sowie der Zahnarzt Lukas Straubinger. Damit, das sagte Wolfgang Pupke im vergangenen Jahr, sei der für die Innenstadt "richtige Mix" gefunden. Für die Flächen am Balinger Marktplatz hatte es zahlreiche Interessenten gegeben.

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