Am 18. Mai ist es so weit: Dann öffnet das Königsfelder Freibad Solara wieder seine Türen. Die Schwimmer können sich auf viele Neuerungen freuen. Problematisch hat sich hingegen die Suche nach Fachangestellten für die Aufsicht dargestellt.
Am 18. Mai wird im Freibad Solara die diesjährige Saison eröffnet. Bürgermeister Fritz Link und mehrere Mitarbeiter informierten über Neuerungen.
Im Moment sei man noch voll bei der Entwinterung und Vorbereitung der Anlagen, so Link. Schwimmmeister Andreas Donay habe alle Hände voll zu tun. Dieser berichtet, dass es zehn Tage gebraucht habe, um das Becken mit 1650 Kubikmetern Wasser zu füllen. Laut Ortsbaumeister Gregor Schenk könnte es bei einer schnelleren Befüllung zum Druckabfall in den Leitungen kommen, die bei einer völligen Entleerung gar kollabieren könnten.
Es fehlt an Personal
Ein Problem sei das Fehlen von Fachangestellten fürs Bäderwesen, bundesweit gebe es 3000 offene Stellen, so Link. Auch die Gemeinde suchte lange nach Kandidaten und bildet nun Bauhofmitarbeiter Juri Shebbeda zur zweiten Aufsichtskraft aus. Unterstützung bei der Aufsicht bringen Schwimmtrainerin Uta Bösinger und Fabienne Hirt von der DLRG. Nur so könne man den Betrieb des Bades sicherstellen, erklärt Link.
Auch beim Kassenteam gibt es Veränderungen. Das besteht nun aus Martina Jäckle, Helga Lehmann, Ramona Schumacher, Nadine Kiefer, Charlotte Schenk, Lina Schneider und Natalie Moosmann. Willi Roth kümmert sich um die Abfallleerung, und in der Verwaltung ist Petra Christen zuständig.
Technische Neuerungen im Schwimmbad
Eine technische Neuerung ist die Umstellung auf ein modernes Kassensystem, das EC-Kartenzahlung ermöglicht. Dem Servicegedanken Rechnung trägt eine bauliche Änderung, nämlich ein für Badegäste barrierefreier, rollstuhlgerechter Zugang ohne Umwege zur Außentoilette. Dazu kommt eine Ertüchtigung des Zauns gegen Personen, die sich den Eintritt durch dessen Übersteigen erschleichen wollen. Schließlich verweist Link auch auf die neuangelegten 178 Parkplätze, die als Ersatz für den bisher genutzten Hartplatz des Fußballvereins dienen, und für welche die Gemeinde etwa 200 000 Euro aufwendete.
Lieferschwierigkeiten gibt es leider beim „Matschlabor“ für den Kinderplanschbereich. Das soll aber laut Ortsbaumeister Gregor Schenk im Lauf der ersten Wochen nach Saisoneröffnung installiert werden.
Eintrittspreise bleiben gleich
Unverändert bleiben die Öffnungszeiten von zehn bis 20 Uhr, unabhängig vom Wetter, sowie die Eintrittspreise. Auch Kioskbetreiber Bulos Kusoglu hat derzeit keine Pläne, seine Preise zu erhöhen. Neu ist laut Link der freie Eintritt für Mitarbeiter von Arbeitgebern, die am Programm Hansefit teilnehmen.
Der Bürgermeister hofft auf eine gute Saison und verweist dabei auf mehr als 49 000 Gäste an insgesamt 125 Öffnungstagen im vergangenen Jahr.