In Ergenzingen hieß es: Kinder machen Fasnet für Kinder. Mit dabei waren anspruchsvolle Aufführungen und bunte Kostüme.
Bei der Ergenzinger Fasnet soll vor allen Dingen auch der närrische Nachwuchs nicht zu kurz kommen und so gibt es traditionsgemäß in jedem Jahr auch eine Kinderfasnet. Diese ging am Samstagnachmittag in der herrlich dekorierten Breitwiesenhalle über die Bühne. An diesem Tag durften die beiden Jugendleiterinnen der Narrenzunft, Jenny Eipper und Lisa Schall, Kinder aus Ergenzingen und der Umgebung, aber auch deren Eltern und Großeltern begrüßen.
Kurzum, die Breitwiesenhalle war einmal mehr proppenvoll und wurde an diesem Nachmittag zum Eldorado für die kleinen Närrlein, die sich allesamt in bunten Narrenkleidern präsentierten. Angefangen von Cowboys über die Biene Maja, bis hin zu Bären und Superman war alles zu finden, was man schon einmal in der Flimmerkiste gesehen hatte.
Kleine Nachwuchsmoderatoren mit Karriereaussicht
Dazu gesellten sich auf der Bühne noch drei Nachwuchsmoderatorinnen, die zumindest von der „Gosch“ her gesehen, bei den Veranstaltungen der Narrenzunft noch Karriere machen könnten.
„Kinder machen Fasnet für Kinder“ lautete die Prämisse an diesem Tag, der zunächst mit dem Ergenzinger Kinderbrauchtumstanz begann. Dem folgte der Kindermaskentanz der Narrenzunft Seebronn, sowie die Auftritte „Sprinkles“ aus Betra und der Rohrdorfer „Tanzkücken“. Dafür gab es natürlich viel Beifall, den die jungen Tänzer sichtlich genossen.
Die erste Pause wurde dann mit einer tollen Polonaise überbrückt, bevor sich die Juniorentanzgarde aus Ergenzingen in den Hohenzollernfarben schwarz und weiß mit einem choreografisch hervorragend gelungen Tanz präsentierte.
Diesem folgten die nicht minder anspruchsvollen Tänze der Altheimer „Minis“ und der Kindershowtanzgruppe aus Seebronn. Im Anschluss hieß es Spiel und Spaß mit Luftballons, der auf der Bühne geboten wurde, bevor das Jugendballett der Narrenzunft Betra mit einem super Tanzauftritt das Finale einläutete. Dieses blieb dann den „Kleinpariser Fleckahupern“ vorbehalten, die einmal mehr zur Hochform aufliefen.
Alles in allem gesehen war es eine gelungene Kinderfasnet, bei dem die Musik aus der Konserve allerdings nichts für empfindliche Ohren war.
So geht es in Ergenzingen weiter
Weiter geht es im närrischen „Kleinparis“ am Schmotzigen Donnerstag mit der Amtsenthebung zur Mittagszeit und dem bunten Nachmittag des DRK im Adolph-Kolping-Saal. Abends ist im Waldhorn Wirtshausfasnet mit Programm angesagt. Am Freitagabend ist zur „Fleggafasnet“ eingeladen und am Samstag findet der traditionelle Brauchtumsabend in der Breitwiesenhalle statt. Am Fasnetsdienstag wird sich dann ab 13.30 Uhr wieder ein farbenprächtiger Umzug durch den Ortskern hin zur Breitwiesenhalle schlängeln.