Meistens spielt Curda in Paderborns Innenverteidigung. Foto: Eibner

Laurin Curda spielte vergangenes Jahr für die TSG Balingen in der Regionalliga, ehe ihn der Zweitligist aus Paderborn unter Vertrag nahm. Sein erstes Jahr in der 2. Liga kann sich sehen lassen.

Anhänger des SC Paderborn kennen ihn seit dieser Saison sehr gut: Defensivmann Laurin Curda kam vor der aktuellen Saison von der TSG Balingen zu den Ostwestfalen. Ablösefrei wechselte der 1,85 Meter große Schwabe zur Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok.

 

Viele Einsätze

2. Bundesliga: An den ersten sechs Spieltagen sah Curda einige Minuten, ehe er für vier Partien nur auf der Bank saß. Von den kommenden 20 Partien bestritt der Verteidiger 14 Spiele, elf Mal mindestens über Zweidrittel der Spielzeit, auch wenn ihm dabei kein Scorerpunkt gelang. Zwar erkämpfte er sich einen Stammplatz in der Verteidigung, musste aber die Saison wegen einer Meniskusverletzung bereits nach dem 30. Spieltag für beendet erklären. Parallel zur ersten Mannschaft spielte Curda auch zwei Spiele für die zweite Mannschafts Paderborns in der Regionalliga West.

Im DFB-Pokal war er gesetzt und spielte bei seinen Einsätzen über die volle Distanz. In der ersten Runde steuerte er beim 7:0-Erfolg gegen Energie Cottbus zwei Vorlagen bei. Als Innenverteidiger war er dann auch Teil vom 3:1-Überraschungssieg gegen den SC Freiburg. Damit vermasselten Curda und sein Team Christian Streich seine letzte Chance auf den DFB-Pokal. Aufgrund von einer Fußverletzung verpasste Curda allerdings das Achtelfinale (1:3) gegen den unbesiegten Bundesliga-Champion aus Leverkusen.

Unumstritten bei der TSG Balingen

Regionalliga: Bei der TSG Balingen spielte der gebürtige Bietigheimer zwei starke Saisons. 2021/22 bestritt er 31 Regionalligaspiele, 28 davon über die volle Distanz. Die Folgesaison war noch ein Sprung nach vorne: Von 34 möglichen Spielen bestritt der FC Liverpool-Fan 30 Stück, 26 davon über die volle Distanz. Am Ende stand der 6. Platz in der Regionalliga Südwest, was Balingens bestem Abschneiden jemals gleichkommt. Seine Scorerbilanz: zwei Tore und drei Vorlage. Noch besser lief es im WFV-Pokal Im Finale gegen die Stuttgarter Kickers (6:5 nach Elfmeterschießen) spielte Curda 120 Minuten durch und verwandelte den vorletzten Elfmeter der TSG.

Jugend-Bundesliga: In seiner Jugend spielte Curda in der Jugendbundesliga für die Teams der TSG Hoffenheim und des VfB Stuttgarts. Bei den Kraichgauern führte er die U17 als Kapitän auf Platz drei. Neben einem Platzverweis hatte er ein Tor zu verzeichnen.

Auch beim VfB Stuttgart

Auf seine starken Leistungen folgte das Debüt für die U17-Nationalmannschaft. Im Testspiel gegen die dänische Auswahl erzielte er das zwischenzeitliche 4:1. Am Ende stand ein 4:3-Sieg zu Buche. In den beiden Folgesaisons kickte er bei der U19 Hoffenheims und erhielt zuerst 14 und danach 16 von 26 möglichen Ligaeinsätzen. Vor seiner Zeit bei der TSG Hoffenheim spielte er seit der U14 für den VfB Stuttgart. Der erste Verein in seiner Vita war der FV Löchgau.