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Empfingen Keine Gemeinde-Hilfe für Buchsbaum-Besitzer

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Eine Raupe des Buchsbaumzünslers sitzt in einem Buchsbusch und frisst Blätter. Foto: Seeger Foto: Schwarzwälder Bote

Empfingen. Viele Buchsbäume wurden in diesem Sommer vom Buchsbaumzünsler kaputtgefressen – auch in Empfingen. Ratsmitglied Xaver Kleindienst fragte deshalb im Gemeinderat am Dienstagabend an, ob die Gemeinde geplagten Buchsbaum-Besitzern bei der Entsorgung unbürokratisch helfen könnte. So sei die Frage, ob eine kontrollierte Verbrennung mit Unterstützung der Feuerwehr nicht möglich sei. Abtransport zu den Mülldeponien und damit verbundene Kosten seien für die Empfinger Bürger sehr ärgerlich.

Bürgermeister Ferdinand Truffner zeigte zwar Verständnis, verwies aber auf die verbindlichen Regelungen im Landkreis, der für die Müllwirtschaft zuständig ist. Er versprach aber dem Gremium zu prüfen, ob man etwas für die Empfinger Bürger tun könne.

Das tat Truffner dann auch umgehend. Allerdings mit keiner positiven Nachricht für die geplagten Hobbygärtner.

"Wir haben die Thematik in der Amtsleiter-Runde besprochen und sind von einer Aufstellung von Containern abgerückt", heißt es in einer E-Mail an alle Gemeinderäte, die er auch dem Schwarzwälder Boten zukommen ließ.

Truffner nennt drei Gründe für die Ablehnung: "Unseres Erachtens ist die ›Buchsbaumzünsler-Welle‹ derzeit aufgrund auch der Temperatur-Schwankungen abgeflacht." Ein etwaiger Container müsse bei Anlieferung ständig überwacht werden, da auch Gebühren zu kassieren wären und die Entsorgung fachmännisch zu erfolgen hat. Die Entsorgung liege in der Zuständigkeit der Landratsämter/Abfallwirtschaftsbetrieb. Zentrale Sammelstellen seien im Landkreis eingerichtet. Und: " Ein Verbrennen der befallenen Sträucher ist auf öffentlicher Fläche beziehungsweise im Recycling-Center aufgrund der Nähe zur Autobahn A 81 nicht möglich und erlaubt."

Man könne hier nicht hier einen Präzedenzfall schaffen. "Was machen wir denn mit anderen kranken Sträuchern oder zum Beispiel privat befallenen Bäumen mit Eichenprozessionsspinnern?"

Truffner verweist auch auf einen Pressebericht unserer Zeitung am 22. Juni 2019. Dort wurden die Bürger informiert, wie sie bei der Entsorgung befallener Buchsbäumen umgehen sollen. Dort hieß es: Kleine Mengen befallenen Materials sowie Gespinste mit Eiern und lebenden Raupen können in gut verschlossenen Plastiksäcken (die Raupen sind sehr mobil) über die Restmülltonne oder die kostenpflichtigen roten Restmüllsäcke entsorgt werden. Abgegeben werden können die Pflanzen bei den Deponien Bengelbruck oder Rexingen gegen Gebühr. Dabei solle unbedingt ein Hinweis an die Mitarbeiter auf das befallene Material gegeben werden.

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