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Empfingen "Antiheld" hat klares Ziel vor Augen

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Matthias "Matze" Brendle (Zweiter von links) aus Renfrizhausen ist Bassist bei der Stuttgarter Band Antiheld. Die Band verspricht "Straßenköterpop". Sie spielte unter anderem auf dem Mini-Rock- und Southside-Festival und trat als Vorband von Rea Garvey und TheBossHoss auf. Foto: Robella Art Photography

Empfingen/Sulz-Renfrizhausen - Matthias "Matze" Brendle lebt seinen musikalischen Traum. Der 28-Jährige aus Sulz-Renfrizhausen ist bei der aufstrebenden Band "Antiheld" Bassist. Nun steht für ihn ein echtes Heimspiel an: Das Antenne-1-Festival in Empfingen. Wir sprachen mit "Matze" über das Konzert "vor der Haustür" und die musikalischen Abenteuer mit der Band.

Hallo Matze, das Antenne-1-Festival findet fast direkt "vor deiner Haustür" statt. Ist das Konzert deshalb für dich ein ganz besonderes? Was verbindest du selbst mit Empfingen?

Klar, Heimspiel ist immer etwas Besonderes. Schon allein in dem Dorf, in dem meine Eltern aufgewachsen sind und früher schon Konzerte besucht hatten, zu spielen ist etwas sehr Besonderes! Es ist auch toll, dass Empfingen so einen Einsatz bringt, um solche Veranstaltungen meistern zu können!

Bist du in Empfingen denn schon einmal aufgetreten?

Ja, mit meiner ersten Coverband "The Rascals", die aus der Sulzer Schülerband entstanden ist, hatten wir damals auch in Empfingen, als Vorband der Gruppe "Double You", den größten Auftritt. (Er schmunzelt) Das waren noch Zeiten.

Wie ist es für euch, mit Musikern wie Max Giesinger und BossHoss auf einer Bühne zu stehen?

Für die anderen Bandmitglieder wird es nichts Neues sein, sie haben sich die Bühne schon einmal mit den beiden geteilt. Ich bin sehr gespannt darauf. Und freue mich, die Jungs kennenzulernen.

Ist für Dich ein musikalischer Traum in Erfüllung gegangen, bei Antiheld an Bord zu sein?

Kann man so sagen. Die Musik der Jungs hat mir schon immer gefallen, jetzt können wir an unseren Träumen gemeinsam arbeiten.

Wie kam es zur Verbindung Brendle und Antiheld?

Eines Tages hat mich Luca – der Sänger von Antiheld – angerufen. Er meinte, dass sein Bassist ausgestiegen sei, und er schon immer mit mir in einer Band spielen wollte. Daraufhin haben wir die erste Deutschlandtour gespielt. Seitdem bin ich ein festes Mitglied der Band.

Was hat sich für dich persönlich seit deinem Antiheld-Engagement verändert?

Ich habe mich von den Jungs anstecken lassen, 150 Prozent Vollgas zu geben, um mit unserer Musik dahinzukommen, wie wir uns es wünschen. Da wir alle ein klares Ziel vor Augen haben und alles dafür tun, irgendwann davon leben zu können.

Ihr wart vor Kurzem in Kanada. Was habt ihr da gemacht?

Ja, wir waren eine Woche in Québec und haben zwei Konzerte auf dem Envol et Macadam Festival gespielt. Es war unglaublich, wie gut wir mit unseren deutschen Texten international angekommen sind.

Gab es schon andere Auslands-Aufenthalte mit der Band? Was war in den letzten Monaten dein Highlight?

Hauptsächlich spielen wir national, aber durchaus auch in anderen deutschsprachigen Ländern wie der Schweiz, Österreich oder Holland. Mein diesjähriges Highlight war die Show im Norden auf der Hallig Langeneß. Mit nur ein paar hundert Gästen sind wir gemeinsam mit der Fähre zur Hallig gefahren, um in einem "Schafstall" abzufeiern.

Wie schwierig ist es, sich als Band abseits des Casting-Wahnsinns im Musikbusiness durchzusetzen?

Schwierig. Die kleinen Festivals werden gefühlt immer weniger und CDs kann schon fast niemand mehr abspielen. Es ist alles nur noch kurzlebig und wird nicht mehr so geschätzt wie früher! Wir sind eine Band, die Bock hat, live zu spielen und genau das ist es, was unsere Fans an uns schätzen.

Was steht in nächster Zeit an?

Im Oktober startet unsere "Goldener Schuss"-Tour in Freiburg, Kaiserslautern, Wilhelmshaven, Frankfurt, München, Dresden, Bochum, Köln, Leipzig, Berlin, Hamburg, Hannover und Stuttgart.

Wie oft kannst du noch daheim sein? Und wenn ja, was machst du dann am liebsten?

Dadurch, dass wir hauptsächlich am Wochenende unsere Konzerte spielen, genieße ich die Zeit unter der Woche mit meinen Freunden und meiner Familie.  

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