Auf dem Dreschhallen-Areal schaufeln die Bagger kräftig, allerdings brachten sie dabei auch Unerfreuliches zutage.
Bürgermeister Anton Müller hatte in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats gute und schlechte Nachricht zu übermitteln. Er freute sich, dass die neue Ortsmitte – nach langer Vorplanung - nun endlich am Entstehen ist. Die Baufirma arbeite richtig klasse.
Allerdings kommen auf Dormettingen vermutlich Mehrkosten zu, denn im Untergrund liegt auffälliges Material, das wohl nicht so einfach entsorgt werden darf. Möglicherweise wurde in früheren Zeiten der ursprüngliche Belag teilweise im Kanal vergraben. Im Vorfeld hätten zwar Schürfungen stattgefunden, so Müller, dabei seien aber keine Auffälligkeiten bemerkt worden. Nun müsse dieses Material separiert gelagert und von Experten beprobt werden. Was die Entsorgung die Gemeinde am Ende koste, stehe erst nach der Beprobung fest.
Wohnraum in der Ortsmitte
Mit den Arbeiten wurde Ende April begonnen. Die Gemeinde schafft an exponierter Stelle mehr Wohnraum und Bereiche, die zur Begegnung und zum Entspannen einladen. Um den Dorfbild prägenden Lindenbaum und auf das angrenzende Gelände kommen Ruhebänke, aus der Brunnenstraße wird ein Fußweg. Bei der Pflasterung der Fläche an der Linde wird ein System verwendet, das viel Regenwasser versickern lässt. Pflastersteine werden auch im unteren Bereich verlegt, wo sechs Parkplätze entstehen.