Der Kindergarten in Dotternhausen. Die Gemeinde erlässt den Eltern teilweise die Gebühren.Foto: Visel Foto: Schwarzwälder Bote

Bildung: Gemeinde Dotternhausen verzichtet auf Kindergartenbeiträge für die Monate Januar und Februar

Für Kindergartenkinder, die im Januar und Februar nie in der Notbetreuung waren, verlangt die Gemeinde Dotternhausen keine Gebühren. Dies hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

Dotternhausen. Die Ratsmitglieder sind damit dem Vorschlag der Gemeindeverwaltung gefolgt. Zudem wird für Kinder, die nur an einem oder zwei Tagen pro Woche die Notbetreuung in Anspruch genommen haben, nur die Hälfte des Beitrags berechnet.

Den vollen Beitrag müssen die Eltern nur dann bezahlen, wenn ihr Kind an drei oder mehr Tagen pro Woche in der Notbetreuung war.

Was bereits gezahlte Januarbeiträge angeht, so werden diese entweder mit den kommenden Monaten verrechnet oder zurückgezahlt.

Hier wolle man mit dem Gemeindeverwaltungsverband Oberes Schlichemtal eine praktikable Lösung finden, betonte Bürgermeisterin Marion Maier. Sie verwies zudem darauf, dass das Land 80 Prozent der Elternbeiträge erstatten werde; die restlichen 20 Prozent müssten die Kommunen tragen.

Der Gemeinderat stimmte außerdem dem Bau eines Ringschlusses der Wasserleitung in der Wasenstraße zu. Dafür sind 270 000 Euro im Haushalt 2021 eingestellt. Dabei geht es nicht allein um die Wasserleitungsinstallation zwischen den Einmündungen Anton-Bruckner- sowie Johann-Sebastian-Bach-Straße, sondern auch um Tief- und Straßenbauarbeiten.

Der Gemeinderat hat die Arbeiten an die günstigsten Bieter – die Firma Stingel aus Schwenningen/Heuberg sowie die Firma Raible aus Geislingen – vergeben. Für die Arbeiten sind rund 95 000 Euro veranschlagt. Mit den Arbeiten soll im Frühjahr begonnen werden, sie sollen bis Ende Juni abgeschlossen sein.

In der Plettenbergstraße ist die Situation ähnlich: Auch dort wurde der Ringschluss vor etwa zehn Jahren unterbrochen und auf einer Länge von etwa 107 Metern nicht erneuert. Die Verwaltung schlug daher vor, diese Maßnahme, die ursprünglich für 2022 vorgesehen war, als Folgeauftrag an die Bieterfirmen zu erteilen. Auch dafür hatten die Firmen Stingel und Raible die günstigsten Angebote gemacht mit 83 000 beziehungsweise 30 000 Euro brutto.

Bernhard Pfetzer vom Ingenieurbüro Mauthe stellte beide Vorhaben in der Sitzung vor. Da in diesem Bereich Energiekabel und Datenleitungen liegen sowie eine Entwässerung, die im Bereich der Seilbahn die Straße quert, sei noch nicht klar, ob eine Verlegung der Trinkwasserleitung darüber oder darunter möglich sei, heißt es in der Beschreibung der Baumaßnahme und der Kostenschätzung der Netze BW. Das könnte Auswirkungen auf das Angebot haben.

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