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Dotternhausen "Darüber entscheiden die Gremien vor Ort"

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Hans Edelmann erläutert Andrea Bogner-Unden die auf dem Plettenberg vorkommenden geschützten Vogelarten. Foto: Privat Foto: Schwarzwälder Bote

Dotternhausen. Die Landtagsabgeordnete der Grünen, Andrea Bogner-Unden, die für den Zollernalbkreis als Betreuungsabgeordnete zuständig ist, hat die geplante Abbaufläche auf dem Plettenberg besichtigt.

Der Balinger Grünen-Stadtrat Erwin Feucht organisierte eine Führung, die von Mitgliedern des Vereins Natur und Umwelt (NUZ) geleitet wurde. Zahlreiche interessierte Bürger nahmen an der Besichtigung teil. Sie diskutierten und zeigten der Landtagsabgeordneten Bogner-Unden die Besonderheiten auf.

Viele Naturschützer halten die Rückkehr der Heidelerche für ein Ausschlusskriterium zum Gesteinsabbau. NUZ-Vorsitzender Norbert Majer betonte: "Auf dem Berg sind ein paar Sachen passiert, die furchtbar weh tun. Bisher haben wir keine Unterstützung von irgendeiner Partei bekommen", klagte er. Andrea Bogner-Unden erklärte, ihr Ziel sei es, Fakten und Gegebenheiten distanziert zu betrachten. Der Vogelkenner Hans Edelmann führte die Gruppe rund ums Abbaugebiet des Plettenbergs. Edelmann hat zehn geschützte Vogelarten, die vom Aussterben bedroht sind, auf dem Plettenberg dokumentiert. Diese stehen auf der Roten Liste. Zudem gebe es gefährdete und schützenswerte Schmetterlingsarten.

Bogner-Unden zeigte sich von der großen Artenvielfalt und der akribischen Dokumentation der geschützten Vogelarten beeindruckt. Die Abgeordnete wurde auch mit Fragen zu Altverträgen mit der Firma Holcim und deren rechtlicher Beurteilung konfrontiert. Sie betonte, dass Entscheidungen zu diesem Thema in den politischen Gremien vor Ort gefällt würden. Als Abgeordnete will sie die Sorgen der Bürger aber ernst nehmen und sich für Transparenz beim Thema Plettenberg einsetzen.

 
 

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