Dotternhausen/Hausen a. T. (bv). Die Bürgeraktionen in Dotternhausen und Hausen am Tann, die sich für einen verträglichen Abbau auf dem Plettenberg einsetzen, fordern den Regionalverband auf, den Regionalplan in Sachen Plettenberg am Dienstag "nicht zu ändern", weil noch nicht alle Umweltfakten geklärt seien. So seien die Stellungnahmen zum ersten Planänderungsverfahren nicht nur geschönt, sondern unwahr, und enthielten haarsträubende Bemerkungen und Zurückweisungen von Einsprüchen des Naturschutzes. Zudem gebe es keinerlei Umweltverträglichkeitsprüfungen, obwohl es um 80 Hektar Rekultivierungsfläche gehe. Das gesamte Verfahren sei "sehr unzulänglich". Fazit: "Die Regionalversammlung hat nicht das Recht, ohne all diese Voraussetzungen erneut in der Schnelle den Plan zu ändern." Die BIs fordern, dass "eine neue Gesamtprüfung wegen der Bedeutung des Plettenbergs als Zeugberg unserer Heimat erfolgen muss, der die ganze Region prägt."