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Dotternhausen Bauland und Gewerbeflächen sind weiterhin gefragt

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Hier geht’s zum Großen Acker: Die Gemeinde Dotternhausen will das Gewerbegebiet an der B 27 vergrößern. Archiv-Foto: Visel Foto: Schwarzwälder Bote

Dotternhausen. Die Gemeinde Dotternhausen will neues Bau- und Gewerbeland ausweisen. So soll das Baugebiet Killwiesen I an der B 27 ausgewiesen werden; zudem ist geplant, das Gewerbegebiet Großer Acker zu erweitern.

Das Areal Killwiesen I soll eine Fläche von rund 2,9 Hektar umfassen und überwiegend mit Einzel- und Doppelhäusern bebaut werden. Das Gebiet wird in Fortsetzung der bestehenden Bebauung bis zur B 27 weitergeführt und im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens (Paragraf 13b Baugesetzbuch) ausgewiesen mit einer Grundfläche von weniger als 10 000 Quadratmetern. Das Gebiet liegt zwischen der Kirchstraße, der B 27 und der Bahnhofstraße-

In Dotternhausen, teilt die Gemeindeverwaltung mit, stünden nur noch wenige Bauplätze zur Verfügung, "sodass die Gemeinde ihrer Aufgabe zur Bereitstellung von Wohnbauflächen nachkommt, um eine städtebauliche Entwicklung zu gewährleisten und der Nachfrage nach Wohnraum gerecht zu werden".

Das Plangebiet wird derzeit landwirtschaftlich genutzt. Innerhalb des Areals gibt es keine Schutzgebietsausweisungen. Auch müsste keine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden.

Die Erschließung soll durch die Fortsetzung der Kirchstraße parallel zur B 27 mit Anschluss an die Bahnhofstraße (Stichstraße) erfolgen. Eine weitere Erschließungsmöglichkeit besteht über die Hauptstraße. Wie genau das Gebiet zu erschließen ist, wird im Rahmen des Bebauungsplanverfahren konkretisiert, heißt es. Der Gemeinderat fasste nun den Aufstellungsbeschluss. Jetzt soll der Bebauungsplanentwurf erarbeitet werden.

Bedarf besteht in Dotternhausen aber auch an Gewerbebauflächen. Im Gebiet Großer Acker sei nur noch ein Bauplatz verfügbar. "Es besteht aber weiterhin Bedarf, was sich daran zeigte, dass sich eine Vielzahl von Interessenten um die Plätze beworben hatten", heißt es in der Sitzungsvorlage des Gemeinderats. Daher soll das Gebiet nach Süden und Westen sowie um ein Teilstück in Richtung Nordosten erweitert werden. Die Gemeinde hat dazu bereits Gespräche mit dem Regionalverband Neckar-Alb geführt, der einer Erweiterung grundsätzlich zugestimmt hat. Hinsichtlich des durch die Erweiterung betroffenen regionalen Grünzugs stimmt der Verband einen Flächentausch zu. So soll nördlich des Pelletswerks eine entsprechende Fläche als Vorranggebiet Grünzug ausgewiesen werden.

Der Gemeinderat hat nun beschlossen, die Erweiterung des Großen Ackers beim Gemeindeverwaltungsverband Oberes Schlichemtal anzumelden und diese in das Verfahren zur neunten Änderung des Flächenutzungsplans mit aufzunehmen. Dieses Verfahren war 2017 begonnen worden, stockte zwischenzeitlich allerdings. Die Gemeinde Ratshausen treibt das Änderungsverfahren wieder voran, weil sie den Bebauungsplan Ban II ausweisen will. Der Verwaltungsverband hatte daraufhin alle Verbandsgemeinden angeschrieben mit der Bitte, kurzfristige Änderungswünsche anzumelden.

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