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Dotternhausen Ausgleich für Heidelerche auf Plettenberg nicht möglich

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Dotternhausen (bv). Erneut hat sich der Gemeinderat mit der Bereitstellung von Grundstücken für Ausgleichsmaßnahmen der Firma Holcim für die Steinbruch-Erweiterung zu befassen.

In der Vorlage für die Sitzung am kommenden Mittwoch hat Amtsverweser Alfons Kühlwein keinen Beschlussvorschlag formuliert. Er verweist auf eine nichtöffentliche Vorberatung, die am 20. Mai stattgefunden hatte. Ziel sei gewesen, dabei einen Beschlussvorschlag zu erarbeiten.

Wie berichtet, hatte das Landratsamt den 12. Zusatzvertrag zwischen Gemeinde und Holcim kassiert und gefordert, dass die Ausgleichsflächen nur zu ihrem vollen Wert überlassen werden dürfen. Über den Wert der rund 20 Hektar großen Fläche seien mehrere Gespräche geführt worden. Die Firma Holcim habe dabei ihr Angebot erneuert und dieses als "letztes Angebot" bezeichnet. Die Frist zu dessen Annahme läuft Ende Mai aus. Die Erwartungen bezüglich der Preisgestaltung lägen aber weit auseinander, betont Kühlwein. Das dann von einem Büro erstellte Gutachten mit 26 Hektar Gesamtausgleichsfläche wurde von den Naturschutzbehörden geprüft. Ergebnis: ein Ausgleich für die Heidelerche sei auf dem Berg nicht möglich, der sonstige naturschutzrechtliche Ausgleich mit 20 Hektar schon. Jedoch könne dieser Ausgleich auf der gesamten Schwabenalb geschehen. Kühlwein: "Spätestens in einem Ausnahmeverfahren wird es Holcim gelingen, diesen Ausgleich auch ohne Gemeindeflächen zu schaffen."

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