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Dormettingen Neues Amphibienfahrzeug ist vielfältig einsetzbar

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Mit diesem neuen Amphibienfahrzeug sind auch Einsätze in Teichen und Dorfweihern möglich. Foto: Industriewartung Süd Foto: Schwarzwälder Bote

Dormettingen. Eine amphibische, multifunktionale Arbeitsmaschine für Gewässerdienstleistungen ist die neueste Investition der Firma Industriewartung Süd Kurz GmbH & Co. KG mit Sitz in Dormettingen.

Durch ihre Schwimmfähigkeit, kombiniert mit dem geringen Bodendruck, sei sie ausgezeichnete Wahl für Arbeiten in Naturschutzgebieten, Feuerlöschteichen, Dorfweihern und anderen empfindlichen Bereichen, die normalerweise für herkömmliche Maschinen nicht zugänglich seien. Die Fähigkeit, unabhängig vom Wasserstand auf Land und auf Wasser zu fahren, biete einen großen Mehrwert – besonders bei Einsätzen in Teichkläranlagen, teilt die Firma mit.

Beim Einsatz eines Amphibienfahrzeugs müssten solche Anlagen nicht außer Betrieb genommen werden, um den Klärschlamm zu entsporgen. Dank eines Dieselantriebs mit 33 Kilowatt Leistung und einem abgestimmten Hydrauliksystem könnten an dem Fahrzeug verschiedene "Anbauwerkzeuge" montiert werden, um den Bedürfnissen beziehungweise Arbeitsaufgaben gerecht zu werden. Eines der Werkzeuge sei die Teleskoparmpumpe. Mit ihr könne der Schlamm aus einem See abgefräst und gleichzeitig abgesaugt werden.

Ein weiteres mobiles Anbauwerkzeug sei der Schilfschneider. Mit ihm könnten das Schilf und die Grasinseln abgeschnitten und mit dem integrierten Schilfrechen problemlos an Land befördert werden.

Die Amphibie, so die Industriewartung Süd, besitze ein Paddelband, um sich im Wasser und an Land fortbewegen zu können, außerdem könne sie ohne fremde Hilfe steile Böschungen überwinden und selbstständig aus dem Gewässer fahren. Durch das geringe Eigengewicht sei es möglich, Dämme und Uferböschungen zu befahren, ohne diese zu zerstören.

Ein typischer Arbeitseinsatz der Industriewartung Süd: Die Amphibie mit der Teleskoparmpumpe fördert den Schlamm aus dem Teich heraus. Der abgesaugte Schlamm wird mit Hilfe eines Siebcontainer von Unrat, Steinen und Ästen befreit. Danach wird der Schlamm in einen Vorlagebehälter gepumpt. Anschließend wird der Schlamm auf der mobilen Zentrifuge entwässert. Der Feststoff wird direkt auf einen Kippsattel befördert und entsorgt. Das Zentrat wird zurück in die Kläranlage gepumpt.

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