Über Paletten als Stufen sollten die Fässer leichter den Weg auf die Ladefläche finden. Das Kennzeichen deutete auf einen möglichen Transport nach Polen hin. Foto: Filipp

Fünf Tatverdächtige einer ukrainisch-polnischen Bande in Sachsen-Anhalt festgenommen.

Donaueschingen - Nach dem versuchten Diebstahl von leeren Bierfässern bei einem Außenlager der Fürstenberg Brauerei in der Nacht zum 27. Mai, hat die Kriminalpolizei nun insgesamt fünf Tatverdächtige einer ukrainisch-polnischen Bande in Sachsen-Anhalt festgenommen.

Der Lkw mit polnischer Zulassung war in einem Erdbeerfeld stecken geblieben, die Täter flüchteten.
Bundesweite Überprüfungen führten zu einer Vielzahl gleichgelagerter Delikte. Nach derzeitigem Ermittlungsstand können den nun Festgenommenen elf Fälle im Zeitraum März bis Juni zugeordnet werden.

Durch verdeckte Ermittlungsmaßnahmen gelang es, den Wohnsitz der Gruppierung in Rathenow/Brandenburg ausfindig zu machen. Bei polizeilichen Überprüfungen wurde festgestellt, dass sie mit mehreren Fahrzeugen einen möglichen weiteren Diebstahl bei einer Brauerei in Wernigerode in Sachsen-Anhalt vorbereitete.

Am Tatort wurden frühmorgens drei Tatverdächtige im Alter von 21, 21 und 44 Jahren, der 47-jähriger Kopf der Bande in unmittelbarer Nähe des Tatortes sowie ein weiteres, 32-jähriges Bandenmitglied in einer Wohnung in Rathenow/Brandenburg festgenommen.

Gegen alle fünf Tatverdächtige wurden Haftbefehle erlassen.

Der Gesamtschaden der der Bande zuzurechnenden elf Straftaten liegt bei mindestens 500.000 Euro.

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