Ein Beatmungsgerät liegt bereit. Im Schwarzwald-Baar-Klinikum müssen derzeit glücklicherweise nur drei Corona-Patienten invasiv beatmet werden. Foto: Spata

Die Reihe der Neuinfektionen reißt nicht ab – schon wieder kommen an einem einzelnen Tag 155 neue Fälle hinzu. Das Infektionsgeschehen beschert dem Landkreis unrühmliche Rekorde.

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Schwarzwald-Baar-Kreis - Die Region schreibt traurige Rekorde: Platz eins mit der höchsten Inzidenz in ganz Baden-Württemberg ist ihr seit Tagen schon sicher – doch auch bundesweit ragt der Schwarzwald-Baar-Kreis heraus: In der Statistik des Robert-Koch-Instituts rangierte er bezüglich der Inzidenz am Donnerstag auf Platz sieben, bundesweit.

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155 Neuinfektionen von Mittwoch auf Donnerstag machen die Situation nicht besser. Das Gesundheitsamt meldete am Donnerstagmorgen 8851 Infektionen seit Pandemiebeginn (+155 im Vergleich zum Vortag), 7724 Personen (+72) davon gelten zwar als genesen, 195 sind aber auch verstorben (+0). Aktuell mit Covid-19 infiziert sind demnach 932 Personen (+83). Von den 932 Fällen hat man es in 541 mit einer Mutation zu tun, meist handelt es sich um die britische Variante B1.1.7. Insgesamt wurden in der Region bislang 1684 Mutationsnachweise gemeldet.

Lage im Schwarzwald-Baar-Klinikum bessert sich

Die Sieben-Tages-Inzidenz für die Region gibt das Landesgesundheitsamt mit 264,9 an (Stand: Donnerstag, 16 Uhr; Vorgängerwert: 262,1).

Immerhin am Schwarzwald-Baar-Klinikum bessert sich die Lage. Dort befanden sich am Donnerstag 54 am Coronavirus erkrankte Personen – von 48 Intensivbetten sind 42 belegt. 13 Coronafälle mussten auf die Intensivstation verlegt werden, drei davon werden invasiv beatmet. (Quelle: Robert-Koch-Institut, Stand: Donnerstag, 9.30 Uhr).

Die 155 Neuinfektionen verteilen sich über das komplette Kreisgebiet: Bad Dürrheim (+8), Blumberg (+11), Bräunlingen (+19), Dauchingen (+1), Donaueschingen (+26), Furtwangen (+2), Hüfingen (+5), Königsfeld (+2), Mönchweiler (+1), Niedereschach (+2), Schonach (+1), St. Georgen (+13), Triberg (+3), Tuningen (+4), Villingen-Schwenningen (+56) und Vöhrenbach (+1).

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