Karl-Josef Sprenger Foto: Visel

Schömbergs Bürgermeister hat sich nun zu seiner Entgleisung nach der Versammlung der Historischen Bürgergarde erklärt – und sich für geäußerte Vorwürfe entschuldigt.

Schömbergs Bürgermeister Karl-Josef Sprenger soll vor gut zwei Wochen nach der Hauptversammlung der Historischen Bürgergarde verbal entgleist und gegenüber Helfern sogar handgreiflich geworden sein.

 

Über Tage wurde im Stauseestädtchen spekuliert, warum es zu diesem Verhalten gekommen ist. Alkohol oder gar K.o.-Tropfen waren als mögliche Gründe im Gespräch. Nun hat Sprenger eine offizielle Stellungnahme abgegeben: „Die Geschehnisse rund um die Generalversammlung der Bürgergarde Schömberg haben in den vergangenen Tagen hohe Wellen geschlagen“, schreibt Sprenger.

Sprenger entschuldigt sich für K.o.-Tropfen-Vorwurf

Mittlerweile sei davon auszugehen, „dass eine diabetische Entgleisung Auslöser für mein Verhalten war. Ich bin seit drei Jahren Diabetiker. Bei extrem hohen Zuckerwerten kann dies zu Bewusstseinsstörungen führen“, lautet Sprengers Erklärung.

Zum Verdacht, Alkohol könnte der Auslöser gewesen sein, erklärte Sprenger: „Die genossene Alkoholmenge dürfte nach ärztlicher Meinung nicht Auslöser meiner Reaktion gewesen sein, sondern die erstmals aufgetretene diabetische Entgleisung.“

Zuerst hatte Sprenger selbst den Verdacht geäußert, dass man ihm K.o.-Tropfen ins Getränk gemischt habe. Für diesen Vorwurf entschuldigte sich Sprenger nun: „Insofern treffen die von mir geäußerten Verdächtigungen gegenüber der Bürgergarde nicht zu und ich kann mich daher nur entschuldigen. Es tut mir sehr leid. Soweit mein aggressives Verhalten wohl zurecht beklagt wurde ist dieses im Zuge dieser diabetischen Entgleisung zu sehen.“

Sprenger betonte erneut, dass er sich an den gesamten Vorgang nicht erinnern könne. „Ich hoffe sehr mit der Bürgergarde Schömberg wieder ein gutes Miteinander pflegen zu können.“