An Silvester brannten in der Halle an der Raiffeisenstraße Nutzfahrzeuge aus. Das Gebäude wurde stark in Mitleidenschaft gezogen.
Gegen 12.30 Uhr wurde die Feuerwehr an Silvester 2023 zu einem Feuer an der Raiffeisenstraße im Gewerbegebiet Donaueschingen gerufen. Den Flammen fielen am Ende acht Nutzfahrzeuge zum Opfer, darunter Lastwagen und Gabelstapler, die in der Halle abgestellt waren.
Das Brandgutachten liegt den Beamten des Polizeipräsidiums Konstanz abschließend zum jetzigen Zeitpunkt zwar noch nicht vor. Nach derzeitigem Ermittlungsstand bestätigen sich aber wohl erste Vermutungen: So sei das Feuer aufgrund eines technischen Defektes ausgebrochen. Anhaltspunkte für menschliches Fehlverhalten oder Fremdverschulden gebe es nicht. Die endgültige Bestätigung durch das Gutachten fehle aber noch.
Neue Zahl überrascht
Die aktuelle Schadenshöhe überrascht allerdings und übertrifft die ersten Schätzungen der Polizei bei Weitem. Nach der Silvesternacht gaben die Beamten eine Schadenssumme von mehreren Hunderttausend Euro an.
Mit rund 1,2 Millionen Euro liegt die tatsächliche Höhe der Schadenssumme aber wohl deutlich über der damals aufgestellten Vermutung. Unmittelbar nach dem Brand hatte sich die Polizei auf eine Schadensschätzung und Mutmaßungen zur Brandursache beschränkt. Der Schaden beliefe sich laut diesen Angaben auf mehrere 100 000 Euro. Auslöser für den Brand soll ein Batteriefach in einem der abgestellten Fahrzeuge gewesen sein. Genauere Einzelheiten erhofften sich die Ermittler bis Mitte Februar – mittels eines Gutachtens sollte Klarheit in der Sache geschaffen werden.
Die jetzt genannte Schadenssumme von 1,2 Millionen Euro setzt sich demnach aus 500 000 Euro an Fahrzeugschäden und 700 000 Euro an Gebäudeschäden zusammen. Laut Pressesprecher Jörg Kluge vom Polizeipräsidium Konstanz sei die Polizei bei solchen ersten Schätzungen zu Schadenshöhen immer eher vorsichtig und könne somit „anfangs deutlich daneben liegen“.