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Blumberg AWO-Insolvenz hat keine Auswirkungen auf Standort

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In diesem Gebäude in der Blumberger Haupttsraße betreibt der AWO-Kreisverband Schwarzwald-Baar seit April die erste Tagespflege des Verbands im Schwarzwald-Baar-Kreis. Foto: Lutz

Blumberg - Der AWO-Kreisverband Schwarzwald-Baar hat beim Amtsgericht Villingen-Schwenningen die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Was bedeutet das für Blumberg?

Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde der Villinger Rechtsanwalt Thorsten Schleich bestellt.

In Blumberg fragen sich viele, ob sich das Insolvenzverfahren auch auf Blumberg auswirkt, wo die im April in dem neuen Gebäude in der Hauptstraße 71 ihre erste Tagespflege im Schwarzwald-Baar-Kreis eröffnete sowie eine Senioren-Wohngemeinschaft mit zwölf Plätzen.

AWO: Kreisverbandsgeschäftsführer Gerald Weiss gibt Entwarnung: Alles laufe weiter wie bisher, "wir stellen sogar ein", heute hätten sie einen neuen Vertrag für Blumberg fertiggestellt. Weiss räumt aber ein, dass die Situation in Blumberg maßgeblich zu dem Insolvenzantrag beigetragen habe. Von den 15 Plätzen der Tagespflege seien derzeit 32 bis 33 Prozent belegt. Weiss nennt deshalb einen prozentualen Anteil, weil nicht alle Gäste jeden Tag kämen. Dass die Belegung "so andauert, war nicht zu erwarten". Sie wollten die Belegung so schnell wie möglich steigern und seien auch auf dem historischen Blumberger Weihnachtsmarkt am Samstag, 7. Dezember, bei der Stadthalle mit einem eigenen Stand vertreten.

Senioren WG: Zu dem Insolvenzantrag trug auch die schleppende Belegung der zwölf Plätze Senioren-Wohngemeinschaft in Blumberg bei. Die erste Belegung erfolgte erst im August, heißt es in einer Pressemitteilung von Insolvenzverwalter Schleich, dabei hatte Geschäftsführer Weiss im Dezember 2018 schon mehr als zwölf Anmeldungen. "Diese Anlaufschwierigkeiten haben die Liquidität des Kreisverbands erheblich belastet", wird der AWO-Vorsitzende Heinz Herzog in der Pressemitteilung zitiert.

Ab Dezember soll die Wohngemeinschaft nun voll belegt sein. Gerald Weiss wird so zitiert: "Wir haben frühzeitig einen Insolvenzantrag gestellt, um die Sanierungsmöglichkeiten des Insolvenzverfahrens zu nutzen."

Das Gebäude hat laut Architekt Michael Rebholz rund 12.000 Kubikmeter umbauten Raum mit 3200 Quadratmetern Nutzfläche, davon 2200 Quadratmeter Wohnfläche. Unter die Erde kommt eine Tiefgarage, im Erdgeschoss wird die Awo Tagespflege für 15 Plätze anbieten. Ins erste Geschoss kommt eine ambulant betreute Seniorenwohngruppe für zwölf Personen, darüber kommen 23 Wohnungen für Menschen ab 60 Jahren.

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