Besser als zuvor empfindet Ortsvorsteher Walter Baur die Anbindung Wildbergs an die S-Bahn. Foto: Fritsch

Die Busanbindung Wildbergs hat sich jüngst verbessert – auch wenn Kürzungen vorgenommen werden mussten. Das betonte Ortsvorsteher Walter Baur in der letzten Ortschaftsratssitzung und warb gleichzeitig für die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.

Wildberg-Gültlingen - Insbesondere ging es Baur dabei um die Anbindung an die S-Bahn in Gärtringen, welche für Gültlingen über die Linie 759 erfolgt. Diese fährt vom Bahnhof in Gärtringen nach Liebelsberg und anders herum. Auf seinem Weg macht der Bus unter anderem in Gültlingen, Wildberg, Effringen und Schönbronn Station. Damit stellt die Linie 759 – neben der Linie 775, die unter anderem über Sulz am Eck nach Herrenberg führt – eine von zwei Anbindungen der Schäferlaufstadt an die S-Bahn dar.

Nachdem das betreffende Linienbündel neu ausgeschrieben worden war, was schließlich jüngst zu Kürzungen bei der ursprünglich vorgesehenen Taktung führte, habe die Busanbindung ein "schlechtes Image" bekommen, bedauerte Baur. Das habe sie aber gar nicht verdient: Die Anbindung sei immer noch deutlich besser als jene zuvor. Vor allem in den Abendstunden, in denen vorher gar kein Bus mehr gefahren sei, mache sich das in Form von Fahrten im Stundentakt bemerkbar.

Der Ortsvorsteher brachte in der Sitzung ein Beispiel an: Gehe man jetzt mal abends nach Stuttgart und bleibe länger, komme man als Wildberger auch wieder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause und könne das Auto stehen lassen.

Auch am Wochenende sei bisher beinahe gar kein Bus gefahren, so Baur, nun kommt das öffentliche Verkehrsmittel hier tagsüber ebenfalls im Stundentakt vorbei. Mit dem Stundentakt komme man als Fahrgast gut klar, fand er und warb darum, die Anbindung auch in Anspruch zu nehmen.

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