Für die Sanierung der Hauptstraße in Hammereisenbach wurden nun die notwendigen Aufträge für die Arbeiten vergeben.
Ab April soll die Hauptstraße in Hammereisenbach von Grund auf saniert werden. Dafür wurden nun die notwendigen Aufträge für die Arbeiten vergeben.
Dabei wurde erneut darauf hingewiesen, dass man keine andere Möglichkeit habe, als die Ortsdurchfahrt für diese Sanierungsmaßnahme für mehrere Monate zu sperren. Das Land Baden-Württemberg und die Stadt Vöhrenbach planen gemeinsam die Sanierung der Ortsdurchfahrt Hammereisenbach.
Das Land übernimmt dabei die Kosten für die Sanierung der Landesstraße und teilweise auch der angrenzenden Stützmauern. Die übrigen Kosten wie Wasserversorgung oder Bushaltestellen werden von der Stadt übernommen. Dabei wird die Stadt Vöhrenbach die Durchführung dieser Sanierung abwickeln.
Land übernimmt Teil der Kosten
Bei zehn Anfragen gab es fünf Angebote für die anstehenden Erd-, Straßen-, Leitungsbau- und Bauwerk-Sanierungsarbeiten. Den Auftrag für die gesamte Maßnahme erhielt dabei die Firma Joos aus Hartheim für 2,21 Millionen Euro.
Die verschiedenen Arbeiten in diesem Bereich werden je nach Gewerk unterschiedlich auf das Land Baden-Württemberg und die Stadt Vöhrenbach verteilt. Der Straßenbau und die Brückensanierung durch das Land kosten dabei 438 000 Euro.
Die Sanierung der Stützwände wird auf Stadt und Land aufgeteilt. Bei den weiteren Gewerken wie der Wasserversorgung muss die Stadt Vöhrenbach die Kosten übernehmen. Doch gleichzeitig kann man viele Synergien durch die gleichzeitige Sanierung der Straße nutzen und damit deutlich Kosten einsparen.
Die Stadt Vöhrenbach übernimmt folgende Arbeiten, jeweils inklusive weiterer Nebenkosten: Wasserversorgung für 950 000 Euro, Bushaltestellen für 245 000 Euro und die Zufahrt zum Rathaus für 76 000 Euro. Damit entfallen auf die Stadt 1,33 Millionen Euro. Bei der Kostenberechnung im Vorfeld hatte man mit 1, 42 Millionen Euro gerechnet, spart also 82 000 Euro ein. Und dies, obwohl noch die Zufahrt zum Rathaus hinzukam, die bei der Planung noch nicht vorgesehen war.
Angesichts der derzeitigen Markt- und Energiesituation ist das Ergebnis sehr gut, so die Stadtverwaltung. Die Aufhebung der Ausschreibung im Vorjahr wegen zu hoher Kosten sei daher der richtige Weg gewesen.