Als Pokalheld gegen Bayern München sorgte der Villinger Kai Brünker bundesweit für Schlagzeilen. In seiner Heimat plant er derweil gemeinsam mit seinem Kumpel Kevin Garcia den Einstieg in die Gastro-Szene. Das sind die Pläne.
„Darauf freue ich mich brutal!“ Der Villinger Fußball-Profi Kai Brünker (29) – derzeit unter Vertrag beim 1. FC Saarbrücken – gerät ins Schwärmen, wenn er von seinen Plänen in der Gastro-Szene erzählt. Denn hier möchte er sein neues „Wohnzimmer“ erschaffen, ein Ort, an dem sich die Villinger wohlfühlen.
Den Stein ins Rollen brachte dabei sein Kumpel Kevin Garcia. Der 30-Jährige hatte gemeinsam mit Brünker unter anderem beim SV Zimmern und beim FC 08 Villingen gekickt, seit dem verbindet sie eine Freundschaft. Im Oktober sprach er Brünker auf einen Idee an: Warum nicht in Villingen ein Café mit Bar eröffnen?
Und so kam es dazu: Garcia hatte sich jüngst in der Immobilienbranche selbstständig gemacht, erwarb in diesem Zug ein Mehrfamilienhaus in der Färberstraße. Neben vier Wohnungen gibt es dort auch eine Gewerbeeinheit – früher genutzt als Shisha-Bar und Döner.
Zig Anfragen – aber nichts hat gepasst
Während die Nutzung der Wohnungen schnell klar war (nach der derzeit laufenden Kernsanierung sollen dort WGs entstehen), stand die Zukunft des Lokals zunächst in den Sternen. „Es gab zig Anfragen, aber darunter war nichts, wie ich es mir vorgestellt hatte“, so Garcia. Deshalb will er es selbst in die Hand nehmen – eben gemeinsam mit Brünker.
Der 29-Jährige, der am Mittwoch im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen Borussia Mönchengladbach spielt, hatte eine solche Idee zuvor gar nicht im Kopf, „aber als wir darüber gesprochen haben, gab es gleich viele Ideen – das hat mich brutal motiviert!“ Brünker will den Villingern eine weitere Möglichkeit bieten, abends das Haus zu verlassen und in schönem Ambiente abzuschalten. „Ein Wohnzimmer, in dem sich alle wohlfühlen!“
Modernes Café, schmuckes Ambiente
Der leidenschaftliche Kaffeetrinker hat dabei auch die Worte seiner Mutter im Kopf, dass der Kaffee daheim am besten schmeckt. „Mit dem eigenen Café haben wir dann immer einen Ort, an dem wir den Kaffee ‚Zuhause‘ trinken können“, so Brünker.
Wie Garcia erklärt, soll der Betrieb im zukünftigen „K2“ am Nachmittag beginnen und abends in einen gemütlichen Barbetrieb übergehen. Leckere Getränke, möglicherweise auch kleinere Speisen und ein schmuckes Ambiente sollen die Gäste anlocken, ein Mal im Monat soll es ein DJ-Event geben. Der moderne Innenraum soll am Boden mit Beton- und an den Wänden mit Holz-Optik und geschreinerten Möbeln bestechen – ein Barchef wird hier zukünftig das Sagen haben.
An der Fasnet zunächst ein Stüble
An der Fasnet lädt das K2 schon zu einer Art „Soft Opening“ ein. Nachdem das Lokal entkernt und alles Schwarz gestrichen wurde, gibt es hier von Donnerstag bis Dienstag ein Stüble, um schon mal ins Gastro-Leben zu schnuppern. Freunde und Familie unterstützen dabei Garcia und Brünker, zumal der Stürmer im Ligaalltag eingebunden ist. Nach der Fasnet soll der Innenausbau dann in die Vollen gehen – denn schon im Sommer ist die Eröffnung geplant.