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Balingen So soll das neue Jugendhaus aussehen

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So soll das neue Balinger Jugendhaus aussehen. Foto: Büro berger röcker gork

Balingen - Die Entscheidung ist gefallen: Das Büro berger röcker gork soll das neue Balinger Jugendhaus bauen. So lautet das Votum des Jugendhaus-Komitees, dem sich die Balinger Stadtverwaltung anschließt.

Sechs Stunden lang hatte das Komitee im Juni über den drei Entwürfen für das neue Balinger Jugendhaus gebrütet, das an der Hindenburgstraße nahe der Eyach gebaut werden soll. Neben berger röcker gork hatten auch die Büros härtner ito architelten/Atelier Härtner sowie Reichert.Schulze Architekten ihre Ideen vorgetragen.

Video: Mitarbeiter schwelgen in Erinnerungen

Das Gremium, dem unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Helmut Reitemann Vertreter aller Gemeinderatsfraktionen, außerdem Jugendliche aus Balingen sowie Vertreter der Fachämter der Stadtverwaltung angehörten, hatte gut zu tun – und zu entscheiden.

Große Beteiligung

In zwei Runden hatten Balinger Jugendliche die Entwürfe der drei Büros bewertet, kommentiert und per WhatsApp Verbesserungsvorschläge gemacht. Es handelte sich dabei unter der Regie von Erik Flügge von der Kommunalbberatung S&N um das wohl breiteste, in jedem Fall aber um das innovativste Beteiligungsverfahren, das die Stadt jemals durchgeführt hat. Die Anregungen arbeiteten die Büros in die Entwürfe ein.

Für das finale Votum wurden nochmals rund 100 von Jugendlichen anonym abgegebene Fragebögen ausgewertet. Der Entwurf von berger röcker gork wurde dabei von Mädchen wie Jungs sowie über alle Altersgruppen hinweg am einheitlichsten befürwortet.

Dieser sieht einen eingeschossigen Baukörper auf einem großzügigen Holzdeck vor. Im Zentrum liegt der Verwaltungsbereich oder das Café; dazu kommen eigenständige Bereiche für Veranstaltungen, Sport, Musik/Probenraum und Werkstatt. Zwei Terrassen hin zur Eyach sind vorgesehen.

Mit entscheidend war am Ende, dass der Entwurf zugleich das wirtschaftlichste Angebot war. Der Balinger Gemeinderat hatte bereits im Jahr 2016 eine Kostenobergrenze von zwei Millionen Euro festgesetzt – zuzüglich spezieller Wünsche der Jugendlichen sowie der Baupreiserhöhungen.

Dieser Kostendeckel kann nach Angaben des Büros wohl weitgehend eingehalten werden; aufgrund der Baukonjunktur geht die Stadtverwaltung von Gesamtkosten in Höhe von 2,25 Millionen Euro aus, wobei das Vorhaben im Rahmen des Bund-Länder-Investitionspakts "Soziale Integration im Quartier" mit 526.000 Euro gefördert wird, sodass die Stadt nicht ganz allein die Kosten aufbringen muss.

Das Ergebnis des Beteiligungs- und des Vergabeverfahrens wird im Technischen Ausschuss des Gemeinderats am Mittwoch, 11. Juli (17.30 Uhr, Rathaus) beraten; der Gemeinderat entscheidet dann in der Sitzung am 24. Juli über den Zuschlag an das Büro berger röcker gork. In den nächsten beiden Jahren soll das neue Jugendhaus nahe der Eyach dann gebaut werden.

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