57 Legehennen wurden von einem Fuchs getötet.(Symbolbild) Foto: dpa

Besitzer muss für Schaden selbst aufkommen. Ersatztiere dringend benötigt.

Balingen-Erzingen - Nachdem bei Erzingen ein zunächst unbekanntes Tier 57 Hühner tötete ist nun klar, dass es sich um einen Fuchs gehandelt hat. Dies bestätigt Sarah König vom Polizeipräsidium Tuttlingen.

Hühnerhalter Ernst Schnitzler bleibt auf seinen Kosten sitzen. Im Gespräch mit schwarzwaelder-bote.de, erklärt er, dass keine Versicherung für Fuchsschäden aufkomme. In etwa sechs Wochen bekomme er neue Bio-Junghennen, der Preis je Tier liege bei über 13 Euro. Auf den Ersatz sei er dringend angewiesen, nach dem Verlust der Tiere fehlten ihm 60 Eier am Tag, derzeit müsse er seine Kunden vertrösten.

Zwei Hühner hatten den Fuchs-Angriff schwer verletzt überlebt. Ihnen, berichtet der Halter, gehe es wieder besser: "Sie kommen durch."

Um dem Fuchs den einen Strich durch die Rechnung zu machen, will Schnitzler seine Hühner künftig bewachen. Bis das letzte Huhn am Abend sicher ins Hühnermobil zurückgekehrt ist, bleibt der Landwirt bei seinen Tieren. Zudem will Schnitzler den Elektrozaun verstärken und das Netz zusätzlich am Boden befestigen.

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