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Bad Wildbad Straßensperrung macht schwer zu schaffen

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Thomas Lachnicht (von links), Schriftführer Zweckverband Infozentrum Kaltenbronn und Gernsbacher Hauptamtsleiter, Benedikt Lang, Kämmerer der Stadt Gernsbach, Sascha Dengler, Bürgermeister von Enzklösterle, Kristina Schreier, Renate Fischer, Klaus Mack, und Julian Christ, Gernsbacher Bürgermeister und Verbandsvorsitzender. Foto: Stadler Foto: Schwarzwälder Bote

Kaltenbronn. In einer kurzen Versammlung des Zweckverbandes Infozentrum Kaltenbronn standen die Feststellung des Rechenschaftsberichts 2018 neben der Beschlussfassung über die Haushaltssatzung 2020 auf der Agenda. Zudem lieferte Kristina Schreier den Jahresbericht 2018 ab.

Laut Rechenschaftsbericht schloss der Verwaltungshaushalt des Infozentrums Kaltenbronn in Einnahmen und Ausgaben mit 298 408,67 Euro ab. Das sind fast 36 000 Euro mehr als veranschlagt. Auf der Einnahmenseite wurden 6000 Euro weniger im Bereich Zuweisungen vom Naturpark eingenommen. Dem standen 7000 Euro Mehreinnahmen bei den Eintrittsgeldern gegenüber. Im Ausgabenbereich ergaben sich zum Teil erhebliche Überschreitungen der Haushaltsansätze, beispielsweise je 6000 Euro Mehrausgaben bei der Gebäudeunterhaltung, den Wechselausstellungen und beim Geschäftsbedarf. Die Betriebskostenumlage betrug 105 506,68 Euro. Eine Nacherhebung von 30 606,68 Euro war erforderlich. Da keine Investitionen getätigt wurden, gab es hierfür im Vermögenshaushalt 2018 auch keine Mittelveranschlagung.

Einstimmig segneten die Verbandsmitglieder die Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2020 ab. Im Ergebnishaushalt wurden die ordentlichen Erträge und Aufwendungen mit jeweils 218 400 Euro veranschlagt. Im Finanzhaushalt liegt der veranschlagte Gesamtbetrag der Einzahlungen bei 161 300 Euro. Dem stehen geplante Auszahlungen in Höhe von 151 700 Euro gegenüber, woraus sich ein Überschuss in Höhe von 9600 Euro ergibt. Für Investitionen wurden hiervon 2000 Euro veranschlagt. Seitens des Zweckverbandes wurde über weitgehend konstante Zahlen und ein breit gefächertes Programm berichtet. Auch die Eintrittsgelder bewegen sich mit rund 20 000 Euro auf einem recht konstanten Level. Insgesamt wird die Einrichtung "Infozentrum Kaltenbronn" gut angenommen.

Nässe und Stürme

Die Leiterin des Infozentrums, Kristina Schreier, sprach in ihrem Jahresbericht für 2018 über Widrigkeiten durch die lange Straßensperrung und etwa einem Fünftel Ausfall wegen Wetterextremen (Nässe und Stürme).

Die Einrichtung, so Schreier, war mit Infoständen auf fünf Naturparkmärkten in der Region vertreten und verzeichnete viele gut besuchte Veranstaltungen wie Pilzwanderungen oder Pesto-Kochkurse. Etwa ein Drittel der Veranstaltungsangebote wurde von Schulklassen belegt und etwa die Hälfte der 200 Veranstaltungen waren Kindergeburtstage. Das Infozentrum zählte rund 3000 Besucher bei Veranstaltungen und genauso viele Ausstellungsbesucher bei den jährlich wechselnden Sonderausstellungen.

Das Infozentrum Kaltenbronn, so Schreier, wurde mit insgesamt 19 Unternehmen und Organisationen aus der Region Nördlicher Schwarzwald mit je einer Urkunde und einem Partnersiegel durch das Unternehmen TourCert aus Stuttgart innerhalb des Projektes "Katzensprung – Kleine Wege. Große Erlebnisse" für nachhaltigen Tourismus ausgezeichnet.

Im personellen Bereich wird das Infozentrum ab 2020 mit einer zweiten Stelle für ein freiwilliges ökologisches Jahr ausgestattet. Laut Stellenplan ist das Infozentrum mit 1,2 Stellen besetzt.

Die stellvertretende Leiterin, Renate Fischer, berichtete über die aktuelle Sonderausstellung "Holz". Diese findet in Kooperation mit der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg statt und läuft noch bis zum 1. November 2020. Infos hierzu gibt es im Internet unter www.infozentrum-kaltenbronn.de. Das komplette Jahresprogramm für 2020 soll noch vor Weihnachten erscheinen und wird dann in den Gemeinden und Tourist-Infos ausgelegt. Verbandsmitglied Klaus Mack, Bürgermeister von Bad Wildbad, berichtete über die Bereitstellung von 450 000 Euro aus Landesmitteln zur Weiterentwicklung von Kaltenbronn aufgrund des Masterplanes. Für zwei Jahre wird ein Umsetzungsmanager gesucht, der das riesige Potenzial zur Weiterentwicklung des Natur-Erlebnis-Charakter nutzt.

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