Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Bad Wildbad Märchenrundweg ergänzt Baumwipfelpfad

Von
Peter Neudert, Klaus Mack und Andreas Wacker (von links) beim symbolischen Spatenstich auf dem Sommerberg für den Märchenrundweg, der im kommenden Frühsommer fertiggestellt sein soll. Foto: Bechtle

Bad Wildbad - Einen Märchenpfad auf dem Sommerberg wollen die Stadt Bad Wildbad gemeinsam mit der Städtischen Forstverwaltung einrichten. Die Planung des Märchenrundwegs für Kinder und Erwachsene ist inzwischen abgeschlossen. Am vergangenen Freitag wurde mit dem offiziellen Spatenstich die Verwirklichung dieses Projekts begonnen.

Kosten gedeckt

Der 3,2 Kilometer lange Märchenrundweg ist ein Projekt, das vom Naturpark Schwarzwald Mitte-Nord mit 60 Prozent Zuschuss unterstützt wird, so dass von den vorgesehenen Kosten in Höhe von 170 000 Euro ein Großteil gedeckt ist. Der Märchenrundweg startet beim Turm des Baumwipfelpfads in Richtung Bärenklinge sowie Auchhalder Kopf, führt dann im Bogen bis zur Saustallhütte und von dort wieder über den Liebigweg zum Turm zurück. Der Rundweg ist für Besucher mit Kinderwagen und im Rollstuhl geeignet. Speziell für Kinder sind noch weitere interessante Pfade neben dem eigentlichen Rundweg vorgesehen.

Bürgermeister Klaus Mack wies vor dem Spatenstich bei der Saustallhütte darauf hin, dass man mit Andreas Wacker als zuständigem Förster des Sommerbergs sowie Peter Neudert vom Erlanger Büro Impuls-Design eine interessante Wegführung mit tollen Ideen erarbeitet habe. Neudert, der für die Projektleitung und Realisierung zuständig ist, wies darauf hin, dass man als Thema für den Märchenrundweg das für den Nordschwarzwald typische Märchen "Das kalte Herz" von Wilhelm Hauff als Vorlage genommen habe, das ja auch im Neuenbürger Schloss auf völlig andere Art zu finden sei.

An zehn Stationen wird man mit Audio-Unterstützung dieses Märchen hören und miterleben können. Diese eine bis eineinhalb Minuten langen Erzählsequenzen müssen über einen selbst zu betätigenden kleinen Generator (ähnlich einem Fahrraddynamo) zum Kurbeln hörbar gemacht werden. Außerdem werden interaktive Elemente verschiedener Art passend zu den Stationen vorhanden sein, wie Halbschalen zum Meileraufbau, den Rheinverlauf oder die Glasmännleinpfade – mehr wollte Neudert nicht verraten.

Andreas Wacker führte aus, dass die Vorarbeiten bereits geleistet seien und die neuen Wege noch vor dem Wintereinbruch für den Unterbau eingeschottert werden sollen. Drei wunderschöne Aussichtspunkte werde der zwei Meter breite Märchenrundweg haben, der an der Heermanns- und Auchhalderkopfhütte vorbeiführt. Eventuell soll der Wegbelag farblich hervorgehoben werden. Besonderer Wert wurde darauf gelegt, dass Steigung und Gefälle nicht mehr als sechs Prozent beträgt, zum Teil wurden sogar Serpentinen angelegt, um dies einzuhalten.

Keine Kollision

Auch mit den Bikern, so Wacker, werde es keine Kollision geben. Auf den Beginn des Rundwegs werde, wie bei der Rodelhütte, durch ein entsprechendes Portalschild beim Turm des Baumwipfelpfads hingewiesen.

Der Märchenrundweg, so Mack, sei ein ergänzendes Angebot zum Baumwipfelpfad. Damit werde das Angebot, den Aufenthalt auf dem Sommerberg zu verlängern für Familien attraktiver. Gleichzeitig vermittle man mit dem Weg einen regionalen Bezug, was auch eine größere Wertschöpfung für den Sommerberg und Bad Wildbad sei. Die Eröffnung ist für den Frühsommer 2017 geplant, sofern der Winter nicht allzu lange dauert.

Ihre Redaktion vor Ort

Bernd Mutschler

Fax: 07051 20077

Flirts & Singles

 
 

Angebot der Woche

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.