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Bad Wildbad Enzblick: Nachfrage ist groß

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Präsentieren die Werbetafel für das Wohn- und Geschäftshaus "Enzblick": Bürgermeister Klaus Mack (von links), STEG-Ansprechpartnerin Sonja Knapp und Stadtbaumeister Peter Jung-Teltschik. Foto: Gegenheimer

Bad Wildbad - Die Hauptvermarktung für das Projekt Wohn- und Geschäftshaus "Enzblick" auf dem Areal zwischen Bismarck- und Wilhelmstraße, altes Feuerwehrmagazin einschließlich des ehemals gewerblichen Grundstücks dahinter, hat begonnen.

Wie Bürgermeister Klaus Mack, Stadtbaumeister Peter Jung-Teltschik, Susanne Zeimet vom Immobilienmanagement und die Ansprechpartnerin der beauftragten STEG Stadtentwicklung GmbH, Sonja Knapp, beim Pressegespräch mitteilten, gibt es schriftliche Absichtserklärungen einer Drogeriemarktkette für den rund 700 Quadratmeter großen Erdgeschossbereich an der Wilhelmstraße sowie eines großen regionalen Bäckereibetriebes für ein Café mit Außenbereich Richtung Enz.

Im nächsten Schritt werden Interessenten für die weiteren Stockwerke mit gesamt etwa 1500 Quadratmeter Büros, Praxisflächen sowie barrierefreien Zwei- bis Vierzimmerwohnungen, noch variabel im Zuschnitt, gesucht.

"Seit Aufstellung der Werbetafel vor dem Technischen Rathaus vergangene Woche ist rege Nachfrage da", freut sich Immobilienmanagerin Zeimet. Jung-Teltschik verspricht sich vom Projekt weit mehr als eine Attraktivitätser-höhung des nördlichen Stadt-endes: "Ich hoffe auf Impulse für die gesamte Innenstadt. Gegen weiteres Ladensterben. Wenn die Leute im Geschäfts-haus ›Enzblick‹ Einkäufe erledige, binden wir sie als Kunden besser an die Stadt. Sie nutzen dann auch weitere Angebote." Ein Drogeriemarkt hatte seit der Schlecker-Schließung zur Vollversorgung gefehlt. Knapp 40 Parkplätze am Projekt sind geplant, Jung-Teltschik spricht gezielt von den "Handtaschenkunden", die nicht alle eigens mit dem Auto anfahren, sondern Erledigungen auch zu Fuß tätigen: "Die Betonung liegt auf dem innerstädtischen Charakter des Vorhabens."

"Wir haben die STEG als Projektentwickler bewusst ausgewählt", erläutert der Bürgermeister, "da sie städtebauliche und ökonomische Gesichtspunkte verbindet und erst in die Hauptvermarktung geht, wenn erste konkret interessierte große Nutzer gefunden sind." So wie jetzt. Dies bestätigt Knapp, die stolz ist auf die gelungene Planung für das topografisch anspruchsvolle Areal, über das sie sagt: "Es ist außergewöhnlich und wertvoll durch die Enz- und Innenstadtlage. Trotz der Herausforderung Hanglage können wir alle Wohn- und Praxiseinheiten in den vier Vollgeschossen mit Dachterrassen oder Balkonen ausstatten."

Die Andienung der Handelsflächen erfolgt vom Stadtausgang her, die Zu- und Abfahrt zu den Parkflächen für Bewohner und Kunden wird über die Rampe zum Techni-schen Rathaus geführt, die in diesem Zuge umgestaltet wird.

Im Februar soll der Gemeinderat über die Vergabe an einen Bauträger entscheiden. Nachdem bereits der Grunderwerb mit Landesmitteln aus dem Stadtsanierungsprogramm gefördert wurde, soll dies auch mit den Abbrucharbeiten geschehen. "Möglichst vor der Sommerpause", so Mack, "das baureife Grundstück wird dem Investor zur Bebauung und Weiterveräußerung der einzelnen Einheiten verkauft."

Nach seiner Aussage hat die STEG einen "sportlichen" September 2015 für den ersten Spatenstich veranschlagt. "Das ist realistisch", untermauert Knapp, "der Wettbewerb um die Wohn- und Dienstleistungseinheiten ist schließlich gerade erst eröffnet." Interessenten können sich beim Stadtbauamt als auch bei der STEG direkt informieren.

 

Ihre Redaktion vor Ort Bad Wildbad

Markus Kugel

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