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Albstadt Zu unübersichtlich fürs Tübinger Regierungspräsidium

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Das Gelände der Firma Korn aus der Vogelperspektive – die Aufnahme stammt von 2010.Foto: Gusenko Foto: Schwarzwälder Bote

Albstadt-Ebingen (mak). Der Albstädter Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung den Auslegungsbeschluss für eine Änderung des Bebauungsplans "Korn" gefasst, dessen Geltungsbereich das Betriebsgelände der gleichnamigen Ebinger Recyclingfirma ist – oder genauer: sein wird, denn derzeit existieren noch eine ganze Anzahl von verschiedenen Bebauungsplänen. Der Grund: Korn hat sukzessive erweitert, mit jeder Erweiterung kam ein weiterer Bebauungsplan dazu, und das Gesamtbild wurde immer unübersichtlicher. Zu unübersichtlich für das Regie-rungspräsidium Tübingen – es wünscht sich eine einheitliche Planungsgrundlage für das gesamte Betriebsgelände, also einen einzigen Bebauungsplan.

Eine Formalie? Nicht ganz, fand SPD-Stadtrat Martin Frohme. Ihm war aufgefallen, das einige der kleineren Plangebiete, um die das Betriebsgelände im Lauf der Jahre erweitert wurde, vormals als Gewerbegebiete ausgewiesen waren – künftig aber ist ganz Korn Industriegebiet. Das leuchtete Frohme nicht ein – im Industriegebiet, argumentierte er, seien die Auflagen weniger restriktiv, und die Firma Korn, in der es immer wieder zu Bränden komme, liege doch vergleichsweise nahe an den Ebinger Wohngebieten. Da sei doch eigentlich die kürzere Leine angebracht.

Baubürgermeister Udo Hollauer widersprach: 80 Prozent von Korn seien seit eh und je Industriegebiet, und zwar handele es sich gerade um die straßennahen Zonen – die bisher als Gewerbegebiet ausgewiesenen Erweiterungsbereiche lägen oben am Hang, also auf der stadtabgewandten Seite des Betriebsgeländes.

Eine weitere Frage Frohmes betraf ein nach wie vor rechtskräftig ausgewiesenes Biotop, ein Stück Magerrasen, das aber mittlerweile zerstört ist. Hier wird eine Ausgleichsmaßnahme fällig – wer sie bezahlen müsse, wollte Frohme wissen. "Natürlich Korn", lautete die Antwort.

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