Ava Smitmans war mehr als ein Jahr lang in Albstadt unterwegs. Foto: Miller Foto: Schwarzwälder-Bote

Kunst: Ava Smitmans’ Projekt "AlbStadtAlb" ist abgeschlossen

Albstadt-Ebingen. Das Kunstprojekt der Tübinger Künstlerin Ava Smitmans ist beendet. 225 Arbeiten sind im Lauf von anderthalb Jahren in temporären Ateliers in verschiedenen Stadtteilen entstanden; vom 19. März 2017 an werden sie in Albstadt ausgestellt – im Kunstmuseum, aber auch an anderen Ausstellungsorten in anderen Stadtteilen.

Ava Smitmans, Jahrgang 1969, beschäftigt sich im Rahmen von umfassenden Stadtkunstprojekten malend, zeichnend und collagierend mit städtischen und ländlichen Situationen – 2014 waren Horb und Sindelfingen an der Reihe, 2015 Böblingen und 2016 Albstadt. Bei ihrer künstlerischen Bestandsaufnahme pflegt sie die Postkartenidyllen zu ignorieren; stattdessen lenkt sie den Blick des Betrachters auf Alltägliches, das man jeden Tag sieht, ohne es wirklich wahrzunehmen, auf verborgene Schönheiten, das Aufregende am Unscheinbaren und das Vergehende oder im Umbruch Befindliche. Smitmans schafft Zeitzeugnisse, die einerseits ortsspezifische Gegebenheiten, Vielfalt und Gegensätzlichkeit urbanen Lebens und die vom Menschen geprägte Landschaft, andererseits Stimmungen und menschliche Befindlichkeiten abbilden.

Der Arbeitstitel von Smitmans’ Albstadt-Projekt lautet "AlbStadtAlb". Die Künstlerin stellt sich damit bewusst in die Tradition von Freilichtmalern wie Christian Landenberger oder Eugen Nell, deren Werke zu den Schwerpunkten der Ausstellung "Landschaftsbild der Schwäbischen Alb" im Kunstmuseum zählen.

Weitere Informationen: www.albstadtalb.de

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