Der Studiengang Werkstoff- und Prozesstechnik ist ein Angebot der Hochschule Albstadt-Sigmaringen. Dort werden neue Materialien erforscht.Foto: Korinth Foto: Schwarzwälder Bote

Hochschule: Absolventen des Studiengangs Werkstoff- und Prozesstechnik sind gefragte Leute

Seit dem Wintersemester gibt es an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen einen Studiengang Werkstoff- und Prozesstechnik. An ihm werden neue Materialien erforscht und so die Voraussetzung für die Entwicklung neuer Produkte geschaffen.

Albstadt/Sigmaringen. Nicht von ungefähr weist die Bundesregierung den Werkstofftechnologien einen wichtigen Platz in ihrer Hightech-Strategie zu – und nicht von ungefähr hat die Hochschule Albstadt-Sigmaringen einen neuen Studiengang Werkstoff- und Prozesstechnik geschaffen. "Neue Werkstoffe sind oft der Schlüssel zu Innovationen und zur Lösung von Problemen", sagt Jochen Rager, Professor an der Hochschule. Das Anwendungsspektrum ist extrem breit; es reicht vom einfachen Salzstreuer bis zum hochleistungsfähigen Smartphone. "Wer gerne den gesamten Bereich zwischen Grundlagenforschung und fertiger Anwendung ausloten möchte, ist in diesem Studiengang goldrichtig."

Vielfältig und breit gefächert sind auch die Berufsaussichten der Absolventen: Werkstoffexperten werden in vielen Branchen dringend gesucht, in der Automobil- und Luftfahrtindustrie ebenso wie in der Verfahrenstechnik, in der Elektroindustrie, in der chemischen Industrie, in der Mikroelektronik, in der Medizin- und Umwelttechnik, im Bauwesen oder im Maschinenbau. Um diese Möglichkeiten wahrnehmen zu können, bedarf es freilich einer umfassenden Ausbildung, in der werkstoff- und ingenieurwissenschaftliche Inhalte in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen.

Dass der Lehrbetrieb auch in Zeiten von Corona planmäßig stattfindet, hat die Hochschule durch die Umstellung auf Online-Vorlesungen sichergestellt. Wobei Vorlesungen nicht alles sind. "Natürlich lebt ein stark anwendungsbezogener Studiengang wie unserer von der Arbeit am Produkt, und die findet unter normalen Umständen in kleinen Gruppen im Labor statt", sagt Jochen Rager. "Wir setzen unsere Studierenden keinem unnötigen Risiko aus und achten konsequent auf die Einhaltung der Hygieneregeln. Und wir weichen halt – wo immer möglich – auf Online-Formate aus."

Wer sich für den Studiengang interessiert, kann sich in einem Online-Webinar kostenlos über die Inhalte sowie die Bewerbungsmodalitäten und Voraussetzungen informieren – die Termine stehen auf der Homepage www.hs-albsig.de/wpt. Darüber hinaus können Interessierte persönliche Beratungsgespräche mit den Ansprechpartnern des Studiengangs vereinbaren.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: