Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Albstadt Virtuelle Schnitzeljagd führt durch Ebingen

Von
Mit einer Schatzkarte ausgerüstet geht es in Ebingen auf Schnitzeljagd. Foto: (nk)

Albstadt - Die größte Stadt im Zollernalbkreis ist um eine Attraktion reicher: eine digitale Schnitzeljagd. schwarzwaelder-bote.de hat den Selbstversuch gemacht und sich auf die Jagd begeben.

Hinter der guten Idee, einen Spaziergang durch die Ebinger Innenstadt mit einer digitalen Stadtsuche zu verbinden, verbirgt sich ein nette Aktivität, bei der die Rätsel jedoch nicht sehr anspruchsvoll sind. Mit Kindern oder in einer Runde guter Freunde lohnt sich das Geld für die Teilnahme aber dennoch - denn Spaß bereitet das Ganze allemal.

Digitale Schnitzeljagd als Rollenspiel

Nach dem Kauf eines Tickets über den Anbieter "MyCityHunt" - einer Firma aus Nürnberg - kann das Abenteuer sofort losegehen. Einfach das Ticket mit der mitgelieferten Schatzkarte ausdrucken und zum Startpunkt - dem Kunstmuseum in Ebingen - gehen. Zuerst wählt die Gruppe aus, wer der Teamleiter ist. Außerdem gibt es einige Nebenrollen - etwa den Codeknacker, den Sucher oder den Zauberer. Jede Rolle hat während der Schnitzeljagd verschiedene Funktionen und bekommt unterschiedliche Aufgaben neben dem Hauptspiel des Teamleiters.

Alle Zwischenstopps der Schnitzeljagd treiben eine Geschichte voran - die Geschichte dreht sich um einen Mord und einen Schatz, der bei einem erfolgreichen Spieleabschluss gefunden wird.

Koordinaten führen durch die Innenstadt

Insgesamt warten auf das Team zehn Stationen. Los geht es mit einem ersten Rätsel am Kunstmuseum. Wer die dortige Aufgabe richtig gelöst, dem wird der nächste Stopp auf einer Karte (Google Maps) angezeigt. Bei den Koordinaten ist dann die nächste Herausforderung zu lösen. 

Bei den Aufgaben handelt es sich um Logik-Rätsel, die größtenteils recht einfach zu durchschauen sind. Mal muss in einem Buchstaben-Quadrat ein Lösungswort gefunden, dann wieder griechische Zeichen übersetzt oder Punkte verbunden werden. Bei den Zwischenaufgaben der Nebenrollen kann es sich um zusätzliche Rätsel, Foto-Aufträge oder auch einfach nur kleine Spiele zur Steigerung des Spaßfaktors handeln.

Positiv fällt bei unserem Test auf, dass die Entwickler multimedial mit den Teams interagieren. Neben Aufgaben per SMS-Nachricht kann es auch passieren, dass ein Akteur der Story plötzlich anruft oder eine Nachricht auf der Mailbox hinterlässt.

Albstadt aus neuen Blickwinkeln kennenlernen?

Nach einer Spielzeit von rund zwei Stunden sind die Rätsel geschafft. Gut versteckt im Hinterhof eines Ladengeschäfts endet die Schnitzeljagd. Anders als beispielsweise beim Geocaching erwartet die Jäger jedoch kein echter Schatz, sondern lediglich eine Meldung in der Web-App. Und das Versprechen der Entwickler, die Stadt aus einer neuen Perspektive kennenzulernen, wird auch nicht ganz eingehalten. Es sei denn, man erkundet gerne heruntergekommene Seitengassen und private Zufahrtsstraßen.

Unsere Tester finden: Alles in allem bietet die digitale Schatzsuche zwar keinen echten Schatz, jedoch jede Menge Spaß und Bewegung an der frischen Luft. Und das in Zeiten der Corona-Pandemie, wo Gruppenaktivitäten eher rar sind.

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.