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Albstadt HSG hofft auf eine Überraschung

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Mit einer Überraschung beim neuen Team ihres Ex-Trainers liebäugeln Steffen Link und die HSG Albstadt. Foto: Kara Foto: Schwarzwälder-Bote

WÜRTTEMBERGLIGA SÜD TSV Wolfschlugen – HSG Albstadt (Samstag, 20 Uhr Sporthalle beim Sportzentrum in Wolfschlugen). Nach dem spielfreien Wochenende zuletzt geht es für die HSG Albstadt in den letzten beiden Spiele der Vorrunde und in diesem Jahr. Zunächst steht am Wochenende der schwere Gang zum Tabellenzweiten TSV Wolfschlugen an, der vom ehemaligen Albstädter Trainer Markus Stotz gecoacht wird.

Die "Hexabanner" aus Wolfschlugen gehören schon seit Jahren zu den Spitzenmannschaften der Württembergliga. Zuletzt überzeugte die Mannschaft von Trainer Stotz mit einem 29:28-Erfolg bei Spitzenreiter TSV Zizishausen und hat selbst als Zweiter nur noch einen Zähler weniger auf dem Konto als die "Zizis".

Albstadt seinerseits hat vor der Spielpause bei Aufsteiger SG Hegensberg-Liebersbronn klar mit 24:33 verloren und hat mit 4:18-Punkten wieder die Rote Laterne inne. Diese gilt es für die Schwarz-Roten schleunigst wieder los zu werden, aber bei den "Hexabannern" benötigt die Mannschaft von HSG-Trainer Nenad Gojsovic schon eine sehr starke Leistung, um eine Überraschung zu schaffen. "Wolfschlugen ist durchweg stark besetzt, agiert mit einer sehr aggressiven 6:0-Abwehr und hat mit Friedrich Gückel einen sehr guten Torhüter zwischen den Pfosten", kennt der albstädter Übungsleiter die Stärken des Gegners.

Zuletzt galt es bei der HSG die Wunden der vergangenen Spiele zu lecken. "Wir haben wieder Kraft getankt, und so hoffe ich, dass wir für die letzten zwei Punktspiele in diesem Jahr fit und hochmotiviert sein werden", sagt Gojsovic, der natürlich weiß, dass diese Partie für seine Mannschaft schon etwas Besonderes ist. "Natürlich kennt der gegnerische Trainer die Albstädter Mannschaft sehr gut. Aber meine Spieler werden natürlich alles versuchen, um Markus Stotz zu zeigen, dass sie immer noch gut Handball spielen können."

Aber Gojsovic weiß auch: "Wir hatten in den vergangenen Spielen immer wieder zu viele ›schwarze Löcher‹ in unserem Spiel. Diese müssen wir unbedingt vermeiden und über 60 Minuten konzentriert arbeiten. Gelingt uns dies, sind wir nicht chancenlos."

Fehlen wird neben dem langzeitverletzten Bruno Jerger, der allerdings schon seit geraumer Zeit wieder individuell trainiert, am Samstag auch Tobias Bach, der mit Rückenproblemen ausfallen wird.

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