Von Michael Klaiber Zum Aufsteiger-Duell in der Tischtennis-Verbandsklasse muss der TSV Nusplingen am Samstag (19 Uhr) bei den SF Schwendi antreten. Der Verlierer läuft Gefahr, in den Abstiegsstrudel zu geraten.Die gastgebenden Sportfreunde haben bislang 3:5 Zähler auf ihrem Konto, mussten in den beiden vergangenen Spielen aber verletzungsbedingt auf ihren etatmäßigen Spitzenspieler Johannes Ruf verzichten.

Der einst für die TTF Ochsenhausen in der zweiten Liga aufschlagende Ruf wird am Samstag mit hoher Wahrscheinlichkeit – wenngleich noch nicht 100-prozentig fit – wieder zum Schläger greifen. Wie stark Schwendis Topspieler ist, zeigt die Einzelbilanz der vergangenen Saison: Mit 31:2 Siegen im vorderen Paarkreuz war Ruf das Maß aller Dinge in der Landesliga Staffel 4. Ohnehin sind die Oberschwaben stark einzustufen, in Bestbesetzung dürften sie nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Vier der sechs Akteure haben die Jugend des Bundesligisten TTF Ochsenhausen durchlaufen, verfügen über ein sehr variables Spiel und immens gute Aufschläge.

Die Vorzeichen vor dem Duell sind für den TSV Nusplingen wahrlich nicht rosig, denn nach den beiden unnötigen Niederlagen gegen Loßburg und Ergenzingen ist das Selbstvertrauen der Heuberger ziemlich angeknackst. Außerdem muss das junge Team aus privaten Gründen auf seine etatmäßige Nummer zwei, Dominik Klaiber, verzichten. Für ihn wird wiederum Jürgen Sauter zum Einsatz kommen, der seine Sache gegen Loßburg sehr gut machte und seine beiden Einzel gewann. Lars Schmieder erstmals ins vordere Paarkreuz aufrücken und will sich gegen die übermächtig erscheinenden Topspieler der SF Schwendi nach Kräften wehren.

Man braucht kein Prophet zu sein, um die klare Außenseiterrolle der Nusplinger in diesem Spiel zu erkennen. Dennoch ist der TSV keineswegs chancenlos und will unbedingt versuchen, die zweifellos kleine Chance auf einen Punktgewinn zu nutzen.