Zimmern o. R. Bürgermeister Emil Maser sprach in der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres dem Gremium seinen Dank aus. "Es war ein sehr bewegtes und arbeitsreiches Jahr", so Maser.

Prägend sei für die Gemeinderatsarbeit vor allem auch die Gestaltung der Zimmerner Ortsmitte gewesen, heißt es in der Pressemittelung. Dabei erinnerte er insbesondere an die Planungen und Besichtigungsfahrten sowie die Materialauswahl, die von den Gemeinderäten vorgenommen wurden. Auch die Bevölkerung befasse sich mit Einzelheiten dazu.

Wie die Ortsmitte tatsächlich zur Ausführung komme und welche gestalterischen Maßnahmen umgesetzt werden, mache sicherlich auch weiterhin ein gutes Einvernehmen und Miteinander erforderlich. "Einen großen Stellenwert hat die energetische Situation in unseren öffentlichen Gebäuden, insbesondere den Heizungsanlagen eingenommen", verdeutlichte Maser. Hier müsse mit Nachdruck angesetzt werden.

In Zimmern habe der Haushaltsplan 2013 gezeigt, dass etwas mehr finanzieller Spielraum bestehe. Die Zinsbelastungen seien weiter zurückgegangen. Der Haushaltsplan 2013 mache auch einiges an Investitionen möglich. Ein deutlicher Grund dafür sei die schon seit zwei Jahrzehnten sparsame Haushaltsbewirtschaftung, die konsequent betrieben worden sei. "Ich bin der Meinung, dass wir diese sparsame Vorgehensweise weiterhin aufrechterhalten müssen", betonte der Bürgermeister. Gerade auch in diesem Jahr sei viel dazu beigetragen worden, um die Gemeinde wettbewerbsfähig zu halten. "Ein wichtiger Aspekt ist, die Gemeinde lebenswert zu halten", hob Maser hervor. Im Haushaltsplan 2013 würden die beachtlichen Kosten für die Kindertageseinrichtungen mit den immer weiteren, notwendigen Angeboten sowie die Kosten im Bereich der Schulen immer mehr zu Buche schlagen. "Es ist wichtig, dass wir weiterhin unsere Infrastruktur ausbauen. Auch die Seniorenarbeit wird immer mehr an Bedeutung gewinnen", blickte der Bürgermeister in die Zukunft.

Die Gemeinde Zimmern habe mit ihren Ortsteilen Horgen, Flözlingen und Stetten immer mehr hilfsbedürftige Bürger. Die Seniorenarbeit und Angebote werden sicherlich ein weiterer Schwerpunkt der Gemeinde.

Eine vorrangige Aufgabe sei auch, dem Bevölkerungsrückgang entgegenzuwirken, den es gilt immer mehr im Auge zu behalten. "Unsere Bevölkerungszahl nimmt ab. Wir haben wesentlich mehr Sterbefälle als Geburten in unserer Gesamtgemeinde zu verzeichnen. Hier müssen wir uns mehr denn je Gedanken machen, wie wir die jüngeren Bürgerinnen und Bürger stärker an unsere Gemeinde binden können", so Maser.

Es müsse dabei auch bedacht werden, dass bedarfsgerechte Wohnungen für die jüngere und ältere Generation geschaffen werden. Auch bei einigen Vereinen und Organisationen würden in Zukunft sehr stark die Nachwuchsprobleme zu spüren sein. Bürgermeister Maser dankte dem Gemeinderat für die vertrauensvolle, offene und konstruktive Zusammenarbeit.

Gemeinderat Teufel dankte von Seiten des Gemeinderates und machte das große Engagement von Bürgermeister und Verwaltung mit den öffentlichen Einrichtungen der Gemeinde deutlich.