Wildberg - Es ist getan: Entlang der L358 zwischen Gültlingen und Sulz am Eck sind in den Herbstferien zahlreiche Bäume gefallen. Sie waren labil, faulig und teilweise kurz vor dem Absterben und somit eine Gefahr für den Straßenverkehr.Die Arbeiten sind laut Revierleiter Lutz Endres wie gewünscht über die Bühne gegangen. Doch der Ablauf der Aktion war kompliziert. Neben den örtlichen Forstarbeitern packten auch verschiedene Forstunternehmer mit an. Dabei war es essenziell, alles gut zu organisieren, damit sich die Helfer nicht gegenseitig behinderten oder gar durch umstürzende Bäume gefährdeten.

Knapp 1000 Festmeter macht die Menge der gefällten Bäume in Summe aus. "Deutlich mehr als ursprünglich geplant", berichtet Endres. Während der Arbeiten zeigte sich, dass der Anteil der fauligen Kiefern und Fichten an dem Hang über der Straße höher lag als gedacht. Was aus dem Holz wird, ist bereits entschieden: Der größte Teil findet seinen Weg ins Sägewerk, der Rest wurde zu Brennholz für den örtlichen Bedarf und Hackschnitzeln verarbeitet.

"Die Mitarbeit der Privatwaldbesitzer war nicht so gut wie erhofft", so Lutz Endres. Lediglich zwei Parteien nutzten die Gelegenheit, ihre Waldabschnitte zu stabilisieren. An den zwei Samstagen hätten sie das auf der gesperrten Strecke problem- und gefahrlos tun können.

Die Absperrung mit Umleitung hat nach Angaben der Stadtverwaltung Wildberg gut funktioniert, mit Ausnahme einer Handvoll von Autofahrern, die der Meinung waren, dass das Durchfahrtsverbotsschild nicht für sie gelte. Inzwischen hat die Straßenmeisterei Nagold die Strecke freigegeben, nachdem sämtliche Leitpfosten wieder aufgebaut worden waren und die in die Fahrbahn ragenden Wurzelstöcke nun mit Warnbaken markiert sind.