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Wenn im Mais der Bienentod lauert

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Von Barbara Schwab

Schuttertal. Imker im Schuttertal und aus der Region schlagen Alarm. Sie fürchten ein großes Bienensterben wie im Jahr 2008, sollten in Zukunft bei großflächigen Versuchen Beizmittel im Mais eingesetzt werden. Zudem fordern die Imker ein Verbot von Pflanzenschutzmitteln, die sogenannte Neonicotinoide enthalten.

Die Sorge vor einem erneuten Bienensterben hat zahlreiche Imker und Bürger aus Schuttertal, dem Kreis Emmendingen und dem Breisgau-Hochschwarzwald mobilisiert. Bei einem Expertengespräch, das kürzlich im Landwirtschaftsministerium Baden-Württemberg in Stuttgart stattfand, protestierten sie mit 2100 Unterschriften gegen Großflächenversuche mit Beizmittel im Mais und eine mögliche erneute Wiederzulassung solcher Pflanzenschutzmittel, welche die gefährlichen Neonicotinoide enthalten.

Beim großen Bienensterben 2008 im Rheintal waren mehr als 10 000 Bienenvölker geschädigt worden. "Die Anwendung des Beizmittels ›Poncho Pro‹ mit einem für Insekten hochgiftigen Wirkstoff aus der Gruppe der Neonicotinoide war die Ursache", erklärte Imkermeister Christian Haas vom Landesverband der Badischen Imker. "Es kann nicht sein, dass es möglicherweise erneut zu einem solchen Drama kommt, sagten die Schuttertäler Imkervereinsvorstände Robert Vögele sowie Nadine Göppert vom Imkerverein Schutterquelle Schweighausen/Dörlinbach.

Man wollte mit der Aktion auch die Bevölkerung die Ausmaße verdeutlichen und noch mal drauf hinweisen, welche Auswirkungen diese Gifte für die Natur haben.

Als kleinen Erfolg der Gespräche werteten Ekkerhard Hülsmann, Imkermeister Christian Haas, Fritz Hug, Klaus Waidele vom Landesverband der Badischen Imker sowie der Berufs- und Erwerbsimker Christoph Koch, dass die Wiederzulassung dieser Insektizide bis auf weiteres ruht. Laut Christian Haas sollen weitere Untersuchungen erfolgen. Ob in einem oder in fünf Jahren eine erneute Zulassung möglich sei, werden die Ergebnisse zeigen, so der Imkermeister. Laut Haas konnten sich die Bienenvölker in den vergangenen zwei Jahren vom großen Sterben wieder erholen beziehungsweise Imker ihre Bienenbestände wieder auffüllen.

Haas weist darauf hin, dass die Wirkstoffe nicht nur eine Gefahr für Bienen darstellen. "Diese Pflanzenschutzmittel stehen auch im Verdacht, verantwortlich zu sein für den Tod anderer Insekten." In einer Art Kettenreaktion könnte so ein Vogelsterben ausgelöst werden, wenn diesen ihr Insekten-Futter ausginge.

 
 

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