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Villingen-Schwenningen Startschuss für Eislauf am Dienstag

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Die Kinder dürfen sich freuen: Voraussichtlich ab dem morgigen Dienstag können sie wieder ihre Runden auf dem Eisweiher an der Villinger Waldstraße drehen. Foto: Kienzler

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Villingen-Schwenningen - Der Villinger Eisweiher kann voraussichtlich morgen freigegeben werden. Da die Stadt das Geld für die Räumung und Absicherung nicht aufbringen kann, ist der Schwarzwälder Bote zusammen mit Unternehmen der Region in die Bresche gesprungen.

Zum vergangenen Wochenende hatten die Technischen Dienste stellenweise schon eine Eisdicke von 9 Zentimetern gemessen. Ganz reichte die Stärke aber noch nicht aus. Heute, Montag, soll nun noch einmal abschließend gemessen werden. Armin Schott, Leiter des Grünflächen- und Umweltamts geht davon aus, dass der Weiher morgen zum Eislaufen freigegeben werden kann.

Schon im vergangenen Winter hatte sich unter Koordination des Schwarzwälder Boten ein Sponsorenkreis zusammengetan, um die Finanzierung des Projekts zu übernehmen. Zahlreiche Privatpersonen und Einzelunternehmer unterstützten das Engagement mit weiteren Spenden. Am Ende wollte jedoch das Wetter nicht mitspielen. Die regelmäßigen Messungen der Technischen Dienste ergaben, dass die Eisdicke nicht ausreichte.

»Ab Dicke von zehn Zentimetern Eis frei«

Das Projekt wurde aufgeschoben, aber nicht aufgehoben. In diesem Winter soll das Schlittschuhvergnügen am Villinger Stadtrand nun dank Sponsoren und Spendern wieder möglich werden. Ab heute, Montag, messen die Mitarbeiter der Technischen Dienste regelmäßig die Eisdecke. Solange sie stark genug ist, darf das Gewässer betreten werden.
»Ab einer Dicke von zehn Zentimetern können wir das Eis freigeben«, erklärt Armin Schott. Im letzten Winter hatte er mehrfach selbst den Weiher aufgesucht. Beim Betreten knackte das Eis jedoch verdächtig, zu viele Stellen waren noch nicht durchgefroren. Schott bedauerte das unbefriedigende Resultat, die Stadt dürfe aber kein Risiko eingehen. Schließlich übernehme sie die Haftung.

Oberbürgermeister Rupert Kubon freut sich über das Engagement der Unternehmen und des Schwarwälder Boten für die Bürger, insbesondere Kinder und Familien, in Villingen-Schwenningen. Die Stadt werde den Einsatz selbstverständlich unterstützen, sicherte er zu. Die Ämter leisten ihren Beitrag – und sollte der Winter die Schlittschuhläufer wieder enttäuschen, so würde die Stadt den Personalaufwand für die Eismessungen übernehmen.

»Es ist traurig, dass die Stadt den Betrag für die Räumung nicht selbst aufbringen kann«, meinen viele Sponsoren, letztendlich zähle aber, dass der Eisweiher freigegeben werde, im Zweifelsfall eben über eine private Finanzierung.

Rund 5000 Euro Kosten kalkulieren die Technischen Dienste für die Räumung und Absperrung des Gewässers. Die Summe steht bereit – ein Zeichen dafür, wie stark sich Unternehmen und Bürger mit ihrer Stadt identifizieren und in finanziell schwierigen Zeiten zusammenstehen, um Projekte wie die Freigabe des Eisweihers zu stemmen.
»Die Stadt freut sich, dass sich Bürger und Unternehmen so engagieren«, erklärt Armin Schott. Der Eisweiher sei in der Regel das erste Thema im Jahr, bei dem es um die Finanzierung geht. Die Verwaltung würde diese freiwillige Leistung gern bringen, sagt Schott, den das Thema Eislaufen als Vater dreier Kinder selbst »bewegt«. Doch Aufgaben wie die Verkehrssicherung im Frühjahr und Sommer dürften dadurch nicht leiden.

Nach der Freigabe, voraussichtlich morgen, steht der Eisweiher zum Eislauf zur Verfügung, solange der Frost anhält. Die Technischen Dienste werden gegebenenfalls Schnee räumen und regelmäßig nachmessen, um Sicherheit zu gewährleisten.
 

 
 

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Cornelia Spitz

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